Wie hoch ist die Heilungschance bei Prostatakrebs?
Dr. Jan Voegele: Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Früh erkannt und behandelt haben Betroffene beste Heilungschancen, weshalb Vorsorge hier einen hohen Stellenwert hat. Ab einem Alter von 45 Jahren wird Männern empfohlen, einen PSA-Wert bestimmen zu lassen sowie einen Facharzt für Urologie aufzusuchen. Ist der Wert erhöht, sind weiterführende Untersuchungen sinnvoll.
Wie hoch ist der PSA-Wert bei aggressivem Prostatakrebs?
Dr. Jan Voegele: Liegt der PSA-Wert bei 1,5 Nanogramm pro Milliliter oder weniger, gilt das Risiko für Prostatakrebs als niedrig. Ab 3 Nanogramm pro Milliliter kann ein erhöhtes Risiko vorliegen. Der Test sollte innerhalb von drei Monaten wiederholt werden. Bei anhaltend hohem PSA-Wert ist eine rasche Behandlung ratsam.
Was sind die ersten Anzeichen bei Prostatakrebs?
Dr. Jan Voegele: Anfangs verursacht Prostatakrebs meist noch keine Beschwerden. Wächst der Tumor, können Probleme beim Wasserlassen, Blut im Urin oder Schmerzen im Rücken auftreten. Der Harnstrahl ist beispielsweise nur sehr schwach oder kommt verzögert. Betroffene haben oft das Gefühl, die Blase sei nicht vollständig entleert. Auch Blut im Urin oder in der Samenflüssigkeit können Symptome sein.
Wie wird Prostatakrebs in der GRN-Klinik Eberbach behandelt?
Dr. Jan Voegele: Die Behandlung von Prostatakrebs erfolgt in der GRN-Klinik Eberbach gemäß aktuell gültigen Leitlinien, aber vor allem immer individuell auf den Patienten zugeschnitten.
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