Die GRN-Klinik Sinsheim

Das Krankenhaus bietet Grund- und Regelversorgung mit insgesamt 225 Betten. Die Fachabteilungen Chirurgie, Innere Medizin, Neurologie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Anästhesie und Intensivmedizin sowie eine HNO-Belegabteilung stellen mit 535 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Versorgung von etwa 13.000 stationären Patienten und ebenso vielen ambulanten Notfällen sicher. Hinzu kommen knapp 1.500 ambulante Operationen. Jährlich erblicken in der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe mehr als 1.100 Babys das Licht der Welt. Die Klinik ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Heidelberg.

Häufige Fragen von Patienten und Angehörigen

Brauche ich eine Überweisung von Haus- bzw. Facharzt?

Als Krankenhaus ist es uns – außer im Notfall – nicht erlaubt, gesetzlich versicherte Kassenpatienten ohne Überweisung durch einen Facharzt zu behandeln. Hintergrund ist, dass die gesetzlichen Kassen möchten, dass ihre Versicherten – wann immer möglich – bei niedergelassenen und kassenärztlich zugelassenen Ärzten behandelt werden. Lediglich in den Fällen, wo der niedergelassene Kassenarzt der Meinung ist, dass eine spezialisierte Behandlung in einem Zentrum erforderlich ist, soll der gesetzlich versicherte Kassenpatient an ein Krankenhaus überwiesen werden. Eine Ausnahme hiervon bildet die Einweisung zur krankenhausärztlichen Behandlung durch den Hausarzt, falls dieser der Auffassung ist, dass eine unverzügliche Behandlung im Krankenhaus erforderlich ist. Dabei wird im Rahmen dieser Einweisung durch die im Krankenhaus tätigen Ärzte geprüft, ob eine stationäre Behandlung erforderlich ist oder die ambulante Untersuchung oder Behandlung ausreicht.

Berufsunfälle (berufsgenossenschaftliche Patienten, sog. D-Fälle) sowie privat versicherte Patienten (freie Arztwahl) sind von dieser Regelung nicht betroffen.

Was muss ich zur Aufnahme im Krankenhaus mitnehmen?

Unsere Patientenaufnahme finden Sie beim Haupteingang im EG direkt auf der linken Seite. Die Patientenaufnahme ist baulich durch Glasbauwände abgetrennt.  Für den Aufenthalt bei uns benötigen Sie:

  • medizinische Unterlagen (allergologische Befunde, Herzschrittmacher-, Diabetiker- oder Marcumarausweis)
  • Versichertenkarte (ausländische Patienten benötigen den S2-Berechtigungsschein, die Europäische Versichertenkarte und ein gültiges Ausweisdokument)
  • Kleidung: normale Freizeitbekleidung, Schlafanzug, Morgenmantel, eventuell Sportbekleidung, Hausschuhe, Anti-Rutsch-Socken/Gymnastikschuhe
  • Schreibutensilien
  • Aufnahmeantrag im Original (falls uns dieser nur in Abschrift/Fax/E-Mail vorliegt)
  • auf Wunsch: eigene Tasse/Thermoskanne für Getränke außerhalb des Speisesaals
  • bei Mitnahme eigener Handtücher bitte ausschließlich farbige Handtücher mitbringen
  • Hygieneartikel

In den Patientenzimmern gibt es pro Patient ein Schließfach für Wertsachen. Verzichten Sie aber dennoch auf die Mitnahme hoher Geldbeträge, wertvollem Schmuck und Uhren und sonstige Wertsachen.

Kommen durch meinen Besuch / meine Behandlung Kosten auf mich zu?

Als Versicherte/-r einer gesetzlichen Krankenkasse sind Sie innerhalb eines Kalenderjahres für die ersten 28 Tage Ihres Krankenhausaufenthaltes zu einer Eigenbeteiligung von 10 Euro pro Tag verpflichtet. Diese Zuzahlung leiten wir an Ihre Krankenkasse weiter. Bitte informieren Sie unsere Mitarbeiterinnen bei der Aufnahme, falls Sie im laufenden Jahr bereits Zuzahlungen geleistet haben. Von der Zuzahlung befreit sind neben Privatpatienten unter anderem Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Versicherte der BG und KVB, Absolventen eines Freiwilligen Sozialen Jahres und des Bundesfreiwilligendienstes.

 

Welche Wahlleistungen kann ich in Anspruch nehmen?

Über die allgemeinen Krankenhausleistungen hinaus haben Sie die Möglichkeit, schriftlich folgende Wahlleistungen mit der Klinik zu vereinbaren:

  • Chefarztbehandlung
  • Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer
  • Aufnahme einer Begleitperson

Die Kosten für diese Wahlleistungen rechnen wir entsprechend Ihrem Versicherungsverhältnis unmittelbar mit Ihnen bzw. Ihrem Versicherungsträger ab. Bitte beachten Sie: als Akutkrankenhaus mit Versorgungsauftrag zur Grund- und Regelversorgung ist es uns nicht immer möglich, Ihren Wünschen bzgl. Wahlleistung für die Unterbringung Rechnung zu tragen.

Unser Wahlleistungsflyer

Gibt es eine Berufsgenossenschaft (BG) Sprechstunde?

Ja. In der BG-Sprechstunde werden Patient behandelt, die Arbeitsunfälle, z.B. Hand- oder Komplexverletzungen, erlitten haben. Der Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie, Herr Dr. Marco Tinelli, verfügt über die Zulassung als D-Arzt. Die BG-Sprechstunden finden an folgenden Tagen statt:

Montag bis Freitag: 08:30 bis 11:30 Uhr

Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 09:30 bis 10:30 Uhr

Die Sprechstunde findet ausschließlich über Terminvergabe statt. Zur Terminvereinbarung melden Sie sich bitte unter 07216 66-18502.

Notfallpatienten benötigen keinen Termin und stellen sich bitte in unserer zentralen Notaufnahme vor.

Gibt es Besuchszeiten?

Auf den Normalstationen bestehen keine festen Besuchszeiten. Dennoch möchten wir Sie aus organisatorischen Gründen bitten, ihren Besuch auf den Nachmittag zu verlegen. Am Vormittag finden Untersuchungen, Therapien, Arztgespräche, Operationen, etc. statt, sodass sich ein Besuch für den stationären Betriebsablauf deutlich ungünstiger darstellt als am Nachmittag. Im Zuge dessen ist ab 22:00 Uhr in unserer Klinik allgemeine Nachtruhe. Nach dieser Zeit sind keine Besuche mehr gestattet. Ausnahmen können mit dem diensthabenden Pflegepersonal besprochen werden.

Welche Medien (Multimedia-Angebote) gibt es in der Klinik?

Auf den neu sanierten Stationen verfügen alle Patientenbetten über Bedside-Terminals. Über die Klinikinformation erhalten sie Zugang zu unserem Multimedia-Paket:

Neu sanierte Patientenzimmern mit Bedside-Terminals:

  • Paketgebühr Telefon/Fernsehen/WLAN pro Tag: 4,00 Euro
  • Pfand Chipkarte: 10,00 Euro        

Nicht sanierte Patientenzimmern ohne Beside-Terminals:

  • Fernsehen: kostenlos
  • Telefon pro Tag: 2,00 Euro
  • WLAN pro Tag: 2,00 Euro            
Wie geht es nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus weiter?

Ist nach Abschluss der medizinischen Behandlung eine Weiterversorgung in anderen Einrichtungen erforderlich, unterstützt Sie das Team des Entlassmanagements. Das Entlassmanagement kümmert sich um nachstationäre Rehabilitationen (Anschlussheilbehandlungen und neurologische Frührehabilitationen), informiert über die Möglichkeiten von ambulanter und (teil)stationärer Pflege, ist Ansprechpartner in sozialrechtlichen Fragen,  hilft bei persönlichen Belastungen aufgrund der aktuellen Erkrankung oder bei Suchterkrankungen und unterstützt bei Krankheitsbewältigungen wie Gesprächsangeboten für Patienten mit chronischen Erkrankungen und Tumorerkrankungen.

Näheres zu unserem Entlassmanagement erfahren Sie hier.

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