Hüftschmerzen, Hüftarthrose und Hüft-OP: Alles Wichtige im Überblick

Hüftschmerzen zählen zu den häufigsten orthopädischen Beschwerden überhaupt und können ganz unterschiedliche Ursachen haben – von einer beginnenden Hüftarthrose über muskuläre Überlastung bis hin zu entzündlichen Erkrankungen wie einer Schleimbeutelentzündung.

 

Wie sich die Beschwerden im Verlauf entwickeln

Hüftschmerzen äußern sich sehr unterschiedlich: Manche Patientinnen und Patienten spüren einen ziehenden Schmerz in der Leiste, andere berichten von Schmerzen in der Hüfte mit Ausstrahlung ins Bein, bis in den Oberschenkel oder das Knie. Typisch für eine beginnende Hüftarthrose sind belastungsabhängige Schmerzen, etwa beim Aufstehen, längeren Gehen oder Treppensteigen. Im fortgeschrittenen Stadium können auch Ruhe- und Nachtschmerzen sowie eine spürbare Einschränkung der Beweglichkeit hinzukommen.

Die Abteilungen für Orthopädie und Unfallchirurgie der GRN-Kliniken behandeln das gesamte Spektrum an Hüfterkrankungen – von der ersten Abklärung über konservative Therapien bis zur individuell abgestimmten Operation.

Kontakt

Dr. Martin Stark

Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie

Timo Nabers

Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. Jens Rose

Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. Martin Honsowitz,Facharzt für Orthopädie & Unfallchirurgie

Dr. Martin Honsowitz

Chefarzt Orthopädie und Unfallchirurgie

Arthrose in der Hüfte

Arthrose ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen überhaupt und betrifft neben der Hüfte auch viele andere Gelenke wie Knie, Schulter oder Hände. Betroffen sind vor allem Menschen ab dem mittleren Lebensalter, wobei das Risiko mit zunehmendem Alter, bei Übergewicht, nach früheren Gelenkverletzungen oder bei familiärer Veranlagung deutlich steigt. 

Kaum ein Gelenk trägt im Alltag so viel Last wie das Hüftgelenk. Nach aktuellen Daten leidet bereits jeder zwanzigste Erwachsene über 60 Jahren an spürbaren Beschwerden durch eine Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose).

Symptome: Woran erkennt man eine Arthrose?

Eine Arthrose entwickelt sich meist schleichend über Jahre. Typische Anzeichen sind:

  • Anlaufschmerz nach Ruhephasen, der sich nach den ersten Schritten bessert
  • Schmerzen, die mit zunehmender Belastung stärker werden
  • im weiteren Verlauf können eine spürbare Steifigkeit der Gelenke, ein Reiben oder Knirschen bei Bewegung sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit hinzukommen
  • in fortgeschrittenen Stadien treten die Beschwerden auch in Ruhe oder nachts auf

Wie stark und wie schnell sich die Symptome entwickeln, ist von Gelenk zu Gelenk und von Person zu Person sehr unterschiedlich.

Behandlung einer Hüftarthrose

Konservative Therapie

Am Anfang jeder Behandlung steht die konservative Therapie: Physiotherapie, gezielter Muskelaufbau, Gewichtsreduktion sowie eine individuell angepasste Schmerztherapie können die Beschwerden häufig deutlich lindern und den Verlauf verlangsamen. 

Operative Behandlung

Reicht dies nicht mehr aus, um die Lebensqualität im Alltag zu erhalten, kommen operative Verfahren infrage – von gelenkerhaltenden Eingriffen bis zum Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks. Welcher Weg im Einzelfall sinnvoll ist, hängt vom Ausmaß des Gelenkverschleißes sowie den individuellen Beschwerden ab und wird gemeinsam mit unseren Fachärztinnen und Fachärzten besprochen.

Spezialisten für Hüftarthrosen

Wenn Sie in Ihrem Alltag durch Schmerzen in der Hüfte beim Laufen oder Stehen eingeschränkt sind, helfen unsere Spezialisten Ihnen, der Ursache auf den Grund zu gehen und mit der geeigneten Therapie Ihre Lebensqualität merklich zu verbessern. Die Abteilungen für Orthopädie und Unfallchirurgie an den GRN-Kliniken in Schwetzingen, Sinsheim, Weinheim und Eberbach sind Ihr kompetenter Ansprechpartner bei Erkrankungen und Verletzungen Ihres Gelenks. Wir begleiten Sie von der ersten Diagnostik über konservative Therapieansätze bis hin zur individuell abgestimmten Operation. 

Vereinbaren Sie gerne einen Termin, um Ihre Beschwerden gemeinsam mit uns abzuklären und den für Sie passsenden Behandlungsweg zu finden.