Zwerchfellbruch erkennen und behandeln – Expertise der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie der GRN-Klinik Sinsheim

Ein Zwerchfellbruch, medizinisch Hiatushernie genannt, entsteht, wenn Teile des Magens durch eine Lücke im Zwerchfell in den Brustraum rutschen. Er ist eine der häufigsten Veränderungen im oberen Verdauungstrakt:

  • Bei rund 60 Prozent der Betroffenen verursacht die häufigste Form, die axiale Hiatushernie, keinerlei Beschwerden
  • Ein Zwerchfellbruch begünstigt häufig eine Refluxkrankheit: Bis zu 40 Prozent der Menschen leiden zumindest gelegentlich, rund 7 Prozent täglich unter Sodbrennen
  • Seltenere Formen wie die paraösophageale Hernie oder der sogenannte Thoraxmagen können zu ernsteren Komplikationen führen
  • Alter, Übergewicht und Rauchen gelten als begünstigende Faktoren
  • Eine Einklemmung des Magens ist selten, stellt dann aber einen lebensbedrohlichen Notfall dar

Ob und wie ein Zwerchfellbruch behandelt werden sollte, hängt von Art, Größe und den damit verbundenen Beschwerden ab. Die Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie der GRN-Klinik Sinsheim berät Sie individuell zu Diagnostik und Therapie.

Kontakt

Dr. Matthias Hassenpflug

Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

GRN-Klinik Sinsheim

Alte Waibstadter Str. 2

74889 Sinsheim

Welche Symptome deuten auf einen Zwerchfellbruch hin?

Nicht jeder Zwerchfellbruch macht sich bemerkbar – oft wird er zufällig bei einer Magenspiegelung entdeckt. „Gerade, weil viele Betroffene die Beschwerden zunächst dem Magen zuschreiben, lohnt sich bei anhaltendem Sodbrennen ein genauerer Blick auf das Zwerchfell", gibt Dr. Matthias Hassenpflug, Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie der GRN-Klinik Sinsheim, zu bedenken. Mögliche Anzeichen sind:

  • häufiges Sodbrennen und saures Aufstoßen
  • Druck- oder krampfartige Schmerzen hinter dem Brustbein oder im Oberbauch, oft im Liegen verstärkt
  • chronischer, teils asthmaartiger Husten oder Heiserkeit
  • bei größeren Hernien: Schluckstörungen
  • selten, aber akut: plötzliche starke Schmerzen als Zeichen einer Einklemmung

Viele kleinere Zwerchfellbrüche bleiben beschwerdefrei und müssen nicht behandelt werden. Bestehen jedoch anhaltende Refluxbeschwerden oder wird ein größerer Bruch festgestellt, sollte eine viszeralchirurgische Abklärung erfolgen.

Wie werden Zwerchfellbrüche in der GRN-Klinik Sinsheim behandelt?

„Zunächst empfehlen wir konservative Behandlungen mit Lebensstilanpassungen und säurehemmenden Medikamenten“, so Dr. Hassenpflug. Führt dies nicht zur Beschwerdefreiheit, so kommt je nach Befund eine Operation infrage. Bei dem meistens minimalinvasiv durchgeführten Eingriff wird der Magen aus dem Brustraum zurück in den Bauchraum verlagert. Um ein erneutes Verrutschen zu verhindern, folgt eine Hiatoplastik zur Verengung der Zwerchfelllücke, häufig kombiniert mit einer Fundoplikatio zur Refluxkontrolle. In manchen Fällen wird zudem ein kleines Kunststoffnetz eingebracht, um eine erneute Aufweitung der Lücke im Zwerchfell zu verhindern.

„Unser Ziel ist es, mit einem möglichst schonenden Eingriff die Beschwerden dauerhaft zu lindern und dem Patienten seine Lebensqualität zurückzugeben" – so fasst Dr. Hassenpflug den Behandlungsansatz der Klinik zusammen.

Bei Fragen für Sie da

Alexandra Eggensperger und Jaqueline Ries
Sekretariat
Alte Waibstadter Straße 2 74889 Sinsheim

Sie haben Fragen oder wünschen einen Rückruf? Sprechen Sie uns gerne an.

Ich habe die Datenschutzhinweise gelesen und erkläre mich mit ihnen einverstanden.