Ein Zwerchfellbruch, medizinisch Hiatushernie genannt, entsteht, wenn Teile des Magens durch eine Lücke im Zwerchfell in den Brustraum rutschen. Er ist eine der häufigsten Veränderungen im oberen Verdauungstrakt:
Ob und wie ein Zwerchfellbruch behandelt werden sollte, hängt von Art, Größe und den damit verbundenen Beschwerden ab. Die Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie der GRN-Klinik Sinsheim berät Sie individuell zu Diagnostik und Therapie.
Dr. Matthias Hassenpflug
Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
GRN-Klinik Sinsheim
Alte Waibstadter Str. 2
74889 Sinsheim
Nicht jeder Zwerchfellbruch macht sich bemerkbar – oft wird er zufällig bei einer Magenspiegelung entdeckt. „Gerade, weil viele Betroffene die Beschwerden zunächst dem Magen zuschreiben, lohnt sich bei anhaltendem Sodbrennen ein genauerer Blick auf das Zwerchfell", gibt Dr. Matthias Hassenpflug, Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie der GRN-Klinik Sinsheim, zu bedenken. Mögliche Anzeichen sind:
Viele kleinere Zwerchfellbrüche bleiben beschwerdefrei und müssen nicht behandelt werden. Bestehen jedoch anhaltende Refluxbeschwerden oder wird ein größerer Bruch festgestellt, sollte eine viszeralchirurgische Abklärung erfolgen.
„Zunächst empfehlen wir konservative Behandlungen mit Lebensstilanpassungen und säurehemmenden Medikamenten“, so Dr. Hassenpflug. Führt dies nicht zur Beschwerdefreiheit, so kommt je nach Befund eine Operation infrage. Bei dem meistens minimalinvasiv durchgeführten Eingriff wird der Magen aus dem Brustraum zurück in den Bauchraum verlagert. Um ein erneutes Verrutschen zu verhindern, folgt eine Hiatoplastik zur Verengung der Zwerchfelllücke, häufig kombiniert mit einer Fundoplikatio zur Refluxkontrolle. In manchen Fällen wird zudem ein kleines Kunststoffnetz eingebracht, um eine erneute Aufweitung der Lücke im Zwerchfell zu verhindern.
„Unser Ziel ist es, mit einem möglichst schonenden Eingriff die Beschwerden dauerhaft zu lindern und dem Patienten seine Lebensqualität zurückzugeben" – so fasst Dr. Hassenpflug den Behandlungsansatz der Klinik zusammen.
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