Schilddrüsen OP - Ihre Spezialisten der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Kaum ein Organ ist so häufig betroffen und bleibt trotzdem so oft unbemerkt wie die Schilddrüse: Mehr als 30 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben eine vergrößerte Schilddrüse (Struma), bei fast jedem zweiten finden sich zusätzlich Knoten. Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Bundesweit werden jährlich rund 56.000 Schilddrüsenoperationen durchgeführt
  • Die meisten Knoten sind gutartig und harmlos, etwa Kolloidknoten oder hormonproduzierende „heiße" Knoten
  • Pro Jahr entwickeln in Deutschland weniger als 10.000 Menschen einen Schilddrüsenkrebs – er ist damit vergleichsweise selten
  • Der häufigste bösartige Schilddrüsentumor ist das papilläre Karzinom, das in der Regel gute Heilungschancen bietet
  • Hauptursachen für eine Struma sind Jodmangel sowie eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse

Ob eine Operation notwendig ist, hängt von Größe und Art der Veränderung, den Beschwerden und dem Verdacht auf Bösartigkeit ab. Die Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie der GRN-Klinik Sinsheim berät Sie individuell zu Diagnostik und Behandlung.

Kontakt

Dr. Matthias Hassenpflug

Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

GRN-Klinik Sinsheim

Alte Waibstadter Str. 2

74889 Sinsheim

Anzeichen einer Schilddrüsenerkrankung

Nicht jede Veränderung der Schilddrüse macht sich bemerkbar – manche Befunde werden erst zufällig im Ultraschall entdeckt. Andere äußern sich durch:

  • ein Kloß-, Enge- oder Druckgefühl im Hals sowie häufiger Räusperzwang
  • tast- oder sichtbare Schwellungen oder Knoten am Hals
  • bei größeren Befunden: Schluck- oder Atembeschwerden, Heiserkeit
  • bei hormonaktiven Knoten: Herzrasen, Unruhe oder ungewollten Gewichtsverlust

Ein Arztgespräch hilft, Nutzen und mögliche Risiken einer Operation gegen ein abwartendes Vorgehen abzuwägen.

Therapieoptionen im Überblick

Je nach Befund kommen unter anderem folgende Verfahren infrage:

  • Teilentfernung der Schilddrüse bei umschriebenen, gutartigen Befunden
  • Vollständige Entfernung der Schilddrüse (Thyreoidektomie) bei größerer Struma oder Krebsverdacht
  • Bei bösartigen Befunden: gegebenenfalls anschließende Radiojodtherapie in Zusammenarbeit mit spezialisierten Zentren

„Welches Verfahren wir wählen, richten wir konsequent nach Größe, Art und Lage des Befundes aus – Sicherheit geht dabei immer vor", betont Dr. Matthias Hassenpflug, Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie der GRN-Klinik Sinsheim. Er führt alle Schilddrüsenoperationen in Sinsheim selbst durch. Die Hauptkomplikationen einer Schilddrüsenoperation sind eine Stimmbandnervverletzung, die sich durch Heiserkeit äußern kann, eine versehentliche Entfernung von Nebenschilddrüsen mit anschließender Nebenschilddrüsenunterfunktion oder eine Nachblutung. Zum Schutz des Stimmbandnervs setzt Dr. Hassenpflug routinemäßig auf intraoperatives Neuromonitoring. "Dieses Gerät ermöglicht es während der Operation den Stimmbandnerv aufzufinden, um eine Beschädigung zu verhindern", erklärt Dr. Hassenpflug. "Glücklicherweise haben wir sehr niedrige Komplikationsraten bei Schilddrüsenoperationen. Das Risiko , eine der drei Hauptkomplikationen zu erleiden, liegt bei uns bei unter 3 Prozent", so der Spezialist.

Bei Fragen für Sie da

Alexandra Eggensperger und Jaqueline Ries
Sekretariat
Alte Waibstadter Straße 2 74889 Sinsheim

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