Stark für die Gesundheit in der Region

Großes Interesse beim Patienteninformationstag der GRN-Klinik Eberbach / Mehr als 150 Gäste informierten sich über moderne Behandlungsmöglichkeiten und die wohnortnahe medizinische Versorgung

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News/Pressemitteilungen

Volle Reihen und viele Gespräche: Der Patienteninformationstag der GRN-Klinik Eberbach am Mittwochabend in der Stadthalle war ein großer Erfolg. Mehr als 150 Gäste, darunter Betroffene und ehemalige Patienten, informierten sich über aktuelle medizinische Entwicklungen und Behandlungsmöglichkeiten. Dass die meisten Besucher bis zum Ende der rund vierstündigen Veranstaltung blieben, unterstrich das große Interesse an den Themen und die gelungene Mischung der Fachvorträge.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßten Landrat Manuel Just und Bürgermeister Peter Reichert die Gäste und betonten in ihren Grußworten die zentrale Bedeutung einer leistungsfähigen und wohnortnahen Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Dabei würdigten sie die wichtige Rolle der GRN-Klinik Eberbach für die Region und das tägliche Engagement ihrer Mitarbeitenden. Eine gute medizinische Versorgung, so ihre Botschaft, zeichne sich nicht nur durch hohe fachliche Kompetenz, sondern ebenso durch persönliche Zuwendung und einen vertrauensvollen Umgang mit den Patienten aus.

Wie Klinik und Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) Hand in Hand arbeiten, erläuterten Dr. Voegele und Oliver Petirsch. Die enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung ermöglicht eine kontinuierliche Behandlung – von der ersten Sprechstunde über einen möglichen Eingriff bis zur Nachbetreuung. Die Weiterentwicklung des MVZ ist dabei ein wichtiger Baustein, um die urologische Versorgung in Eberbach langfristig zu sichern.

Prof. Dr. Korosoglou und Dr. Herzenstiel zeigten, wie moderne Diagnostik und minimalinvasive Verfahren wie Ballons und Stents bei Herz- und Gefäßerkrankungen helfen können. Zugleich machten sie deutlich, wie wichtig Vorsorge und die frühzeitige Abklärung möglicher Warnzeichen sind. Regelmäßige Bewegung, der Verzicht auf das Rauchen sowie die Kontrolle von Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin leisten einen wesentlichen Beitrag zur Prävention.

Ergänzend zu den medizinischen Erläuterungen berichtete Dr. Herzenstiel von seinen persönlichen Erfahrungen mit einer Herzmuskelentzündung. Diese machten eindrücklich deutlich, dass Herzrhythmusstörungen und Herzerkrankungen Menschen unabhängig von Alter oder Lebenssituation treffen können. Sein Appell lautete: „Herz ist Impf!“

Wann Gallensteine behandlungsbedürftig sind und welche Verfahren dafür infrage kommen, erläuterten Dr. Nitsche und Dr. Löffler. Nicht jeder Gallenstein muss entfernt werden. Entscheidend sind die Beschwerden, der individuelle Befund und das Risiko möglicher Komplikationen. Darüber hinaus wurde deutlich, wie wichtig das Zusammenspiel von Diagnostik, Gastroenterologie und Chirurgie für eine individuell abgestimmte Behandlung ist.

Dem Teilersatz des Kniegelenks widmete sich Dr. Martin Stark, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie der GRN-Klinik Eberbach. Bei geeigneten Patienten könne gezielt nur der geschädigte Gelenkabschnitt ersetzt werden, während möglichst viel der natürlichen Gelenkstruktur erhalten bleibe.

Dr. Julia Baumeister, Ärztliche Leiterin der Palliativmedizin der GRN-Klinik Eberbach, machte deutlich, dass Palliativmedizin keineswegs bedeutet, eine Behandlung aufzugeben. Vielmehr stehen Linderung belastender Symptome, Erhalt der Lebensqualität sowie Unterstützung von Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen im Mittelpunkt. Palliativmedizin kann bereits früh im Krankheitsverlauf und ergänzend zu anderen Therapien zum Einsatz kommen – stets mit dem Ziel, die Lebenssituation der Betroffenen bestmöglich zu verbessern.

Den Abschluss bildeten Einblicke in die moderne Narkosemedizin durch Dr. Daniel Unger, Sektionsleiter und Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin der GRN-Kliniken Eberbach, Schwetzingen und Weinheim. Anhand strukturierter Abläufe, zeitgemäßer Narkoseverfahren und kontinuierlicher Überwachung erläuterte er, wie Patienten während operativer Eingriffe bestmöglich geschützt werden. Seine zentrale Botschaft: Patienten dürfen der modernen Anästhesie vertrauen und müssen keine unnötige Angst vor einer Narkose haben.

Die Veranstaltung bot eine wertvolle Gelegenheit, Einblicke in aktuelle Behandlungsmöglichkeiten zu gewinnen, Fragen zu stellen und mit medizinischen Experten ins Gespräch zu kommen. Damit setzte der Patienteninformationstag ein wichtiges Zeichen für den offenen Austausch rund um Gesundheit und Medizin.

Weitere Infos zur GRN-Klinik Eberbach: https://www.grn.de/eberbach/klinik/startseite