Im Rahmen einer Begehung hat sich der Aufsichtsrat der GRN Gesundheitszentren zusammen mit einer der GRN-Geschäftsführerinnen Judith Masuch im Seniorenzentrum Schwetzingen ein Bild vom Fortschritt der laufenden Sanierungsarbeiten gemacht. Ende März führten Martina Burger, Heimleitung, und Jürgen Roth, leitender Architekt der Sanierung, unter anderem Landrat Stefan Dallinger und den designierte Landrat Manuel Just gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der GRN durch bereits modernisierte und noch unsanierte Bereiche.
Im Fokus steht eine gründliche Renovierung des Hauses, um das Seniorenzentrum sowohl an die aktuellen gesetzlichen Vorgaben anzupassen als auch technisch und gestalterisch auf den neuesten Stand zu bringen. Die Planungen dafür begannen bereits 2023, der Baustart erfolgte im Frühjahr 2025. Aktuell liegt das Projekt leicht hinter dem Zeitplan.
Die Beleuchtung wurde auf energieeffiziente LED-Beleuchtung umgestellt, die Schwesternrufanlage zusammen mit der Elektroverteilung erneuert und Klimageräte in Bewohnerzimmern sowie Aufenthalts- und Diensträumen installiert. Ergänzt wird dies durch eine Photovoltaikanlage. Auch im Innenraum wurden Modernisierungen vorgenommen: Neue Bodenbeläge, frische Wandgestaltungen sowie teilweise erneuertes Mobiliar und neue Vorhänge tragen zu einem stimmigen Gesamtbild bei.
„Mit der Sanierung schaffen wir die Grundlage für eine moderne und zukunftsfähige Pflege. Uns ist wichtig, dass sich unsere Bewohnerinnen und Bewohner weiterhin wohlfühlen und gleichzeitig gute Arbeitsbedingungen für unser Team bestehen“, so Martina Burger, Heimleitung GRN-Seniorenzentrum Schwetzingen.
Ein spürbarer Mehrwert wird insbesondere durch die neuen Klimaanlagen erwartet, die in den Sommermonaten für Entlastung sorgen sollen. In Summe helfen die Maßnahmen dabei, die über viele Jahre hinweg gewachsenen Strukturen zu reorganisieren und eine klare, wohnliche Atmosphäre zu erzeugen.
Indem die Sanierung abschnittsweise während des laufenden Betriebs durchgeführt wird, wird gewährleistet, dass der Alltag im Seniorenzentrum größtenteils konstant bleibt. Unerlässliche Einschränkungen, wie vorübergehende Ausfälle von Wasser und Strom, wurden rechtzeitig geplant und entsprechend abgestimmt. Die Koordination der unterschiedlichen Gewerke stellt dabei eine besondere Herausforderung dar.
Nach den geplanten Umzügen nach Ostern folgt mit dem obersten Stockwerk der letzte Bauabschnitt. Damit geht die Sanierung in ihre finale Phase.