Herzwochen 2026: Herz aus dem Takt

Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln. GRN-Gesundheitszentren Rhein-Neckar informieren bei vier Veranstaltungen über Risiken, Diagnostik und moderne Behandlungsmöglichkeiten

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News/Pressemitteilungen

Vorhofflimmern gehört zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen – und bleibt häufig zunächst unbemerkt. Dabei ist eine frühzeitige Diagnose wichtig, um das Risiko für einen Schlaganfall und weitere Herzkomplikationen zu senken. Im Rahmen der bundesweiten Herzwochen 2026 der Deutschen Herzstiftung laden die GRN-Kliniken in Sinsheim, Eberbach, Schwetzingen und Weinheim zu Informationsveranstaltungen rund um das Thema „Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln“ ein.

Vorhofflimmern kann sich ganz unterschiedlich äußern: Manche Betroffene leiden unter Herzrasen, Schwindel, Unruhe oder Atemnot, andere verspüren zunächst keine Beschwerden, jedoch das Risiko eines Schlaganfalles und einer bleibenden Herzschwäche gilt für alle Betroffenen. Umso wichtiger ist es, mögliche Warnzeichen ernst zu nehmen und die eigene Herzgesundheit im Blick zu behalten.

„Die Diagnostik von Vorhofflimmern hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Entscheidend ist, die Rhythmusstörung zuverlässig zu erkennen und mögliche Risikofaktoren sowie Begleiterkrankungen bei der Wahl der geeigneten Behandlung zu berücksichtigen“, erklärt Prof. Dr. Grigorios Korosoglou, Chefarzt der Kardiologie und Angiologie der GRN-Kliniken Weinheim und Eberbach.

Bei den Veranstaltungen informieren erfahrene Kardiologen über die Entstehung und Erkennung von Vorhofflimmern sowie über moderne Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten. Auch die Vorbeugung steht im Fokus: Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes und Übergewicht können die Herzgesundheit beeinträchtigen und sollten deshalb frühzeitig erkannt und gezielt behandelt werden.

„Mit der Katheterablation können die elektrischen Auslöser des Vorhofflimmerns gezielt behandelt werden. Dazu werden bei der sogenannten Pulmonalvenenisolation die elektrischen Verbindungen zwischen den Lungenvenen und dem linken Vorhof unterbrochen. Bei geeigneten Patientinnen und Patienten kann das Verfahren dazu beitragen, erneute Episoden von Vorhofflimmern zu verhindern“, erläutert Prof. Eberhard Scholz, Chefarzt der Kardiologie und Angiologie der GRN-Kliniken Schwetzingen und Sinsheim.

Die Veranstaltungstermine im Überblick

Sinsheim

  • Termin: Donnerstag, 5. November 2026, um 17:30 Uhr
  • Ort: Casino GRN-Klinik Sinsheim
  • Referenten: Prof. Eberhard Scholz, Alexander van der Bosch und Dr. Alexander Hess

Weitere Informationen zur Veranstaltung in Sinsheim

Eberbach

  • Termin: Montag, 9. November 2026, um 18:00 Uhr
  • Ort: Katholisches Pfarramt St. Johannes Nepomuk, Feuergrabengasse 6, Eberbach
  • Referenten: Prof. Dr. Grigorios Korosoglou und Dr. Daniel Herzenstiel

Weitere Informationen zur Veranstaltung in Eberbach

Schwetzingen

  • Termin: Montag, 16. November 2026, um 17:30 Uhr
  • Ort: Caféteria GRN-Klinik Schwetzingen
  • Referenten: Prof. Eberhard Scholz und Prof. Moritz Biener

Weitere Informationen zur Veranstaltung in Schwetzingen

Weinheim

  • Termin: Dienstag, 24. November 2026, um 16:30 Uhr
  • Ort: Caféteria GRN-Klinik Weinheim
  • Referenten: Prof. Dr. Grigorios Korosoglou und Dr. Johannes Milloth

Weitere Informationen zur Veranstaltung in Weinheim

Mit den vier Veranstaltungen möchten die GRN-Kliniken das Bewusstsein für Vorhofflimmern stärken und über Möglichkeiten der Früherkennung, Behandlung und Vorbeugung informieren. Die Vorträge bieten Gelegenheit, mehr über die Erkrankung zu erfahren, Fragen direkt an die medizinischen Experten zu richten und praktische Hinweise für den Umgang mit Risikofaktoren mitzunehmen.