Die Orthopädie und Unfallchirurgie der GRN-Klinik Schwetzingen hat Grund zur Freude: Das bisherige EndoProthetikZentrum (EPZ) wurde erfolgreich als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) zertifiziert. Damit gehört die Klinik zu den Einrichtungen, die höchste Anforderungen an die Versorgung von Menschen mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken erfüllen. Vergeben wird die Auszeichnung von der unabhängigen Zertifizierungsstelle EndoCert. Sie bestätigt die hohe Qualität der medizinischen Versorgung und ist zugleich ein wichtiges Signal mit Blick auf die zukünftige Krankenhausplanung.
Der Weg vom EPZ zum EPZmax ist anspruchsvoll. Neben einer hohen Zahl erfolgreich durchgeführter Operationen fließen unter anderem die Erfahrung der Operateurinnen und Operateure, die Versorgung komplexer Fälle, eingespielte Behandlungsabläufe und die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachbereiche in die Bewertung ein. Regelmäßige unabhängige Audits stellen sicher, dass diese hohen Anforderungen dauerhaft erfüllt werden.
„Die EPZmax-Zertifizierung zeigt, dass wir unseren Patientinnen und Patienten auch bei komplexen Eingriffen eine Versorgung auf höchstem medizinischem Niveau bieten können. Möglich ist das nur durch das große Engagement unseres gesamten Teams“, sagt Dr. Jens Rose, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie der GRN-Klinik Schwetzingen sowie Leiter des EndoProthetikZentrums.
Auch Tobias Schneider, Klinikleiter der GRN-Klinik Schwetzingen, freut sich über die Auszeichnung: „Diese Zertifizierung macht deutlich, über welche hohe Expertise wir in der Endoprothetik verfügen und gibt unseren Patientinnen und Patienten zusätzliche Sicherheit. Ich freue mich besonders für das Team um Dr. Jens Rose, das mit großem Engagement und hoher Professionalität in kurzer Zeit diesen wichtigen Meilenstein erreicht hat.“
Die Auszeichnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Krankenhauslandschaft im Zuge der Reform grundlegend verändert. Im Rahmen der Krankenhausreform gewinnen Spezialisierung und nachgewiesene Qualität zunehmend an Bedeutung.
„Mit der Krankenhausreform werden nachweisbare Qualität und Spezialisierung künftig noch stärker in den Mittelpunkt rücken. Die EPZmax-Zertifizierung bestätigt die hohe Kompetenz der GRN in der Endoprothetik und schafft eine hervorragende Grundlage, dieses Know-how im Rahmen von GRN4Future standortübergreifend weiterzuentwickeln und für den gesamten Verbund zu nutzen. Damit stärken wir die Qualität der Versorgung und schaffen die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige medizinische Schwerpunktbildung.““, so Katharina Elbs, Geschäftsführerin der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar.
Die Orthopädie und Unfallchirurgie der GRN-Klinik Schwetzingen ist seit vielen Jahren auf den Einsatz künstlicher Hüft- und Kniegelenke spezialisiert. Das Behandlungsspektrum reicht von konservativen Therapien über den Gelenkersatz bis hin zu anspruchsvollen Wechseloperationen. Patientinnen und Patienten werden dabei von einem erfahrenen interdisziplinären Team begleitet – von der ersten Beratung über die Operation bis zur Nachsorge.
Informationsvorträge rund um Arthrose
Passend zum Ausbau der endoprothetischen Kompetenz informiert Dr. Jens Rose in den kommenden Wochen im Rahmen kostenfreier Patientenveranstaltungen über Ursachen, Diagnose und moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Knie- und Hüftarthrose. Dabei geht es sowohl um konservative Therapien als auch um die Frage, wann ein künstliches Gelenk sinnvoll sein kann.
Die Vorträge finden am 23. Juli in Sandhausen, am 30. Juli in Mühlhausen und am 20. August in Leimen-Gauangelloch statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Veranstaltungsübersicht
Donnerstag, 23. Juli, um 17 Uhr im Gemeindezentrum Sandhausen, Wendelinusstraße 5, 69207 Sandhausen
Donnerstag, 30. Juli, um 17 Uhr im Bürgerhaus Mühlhausen, Schulstr. 6, 69242 Mühlhausen
Donnerstag, 20. August, um 17 Uhr in der St. Peter Gemeinde, Hauptstr. 52, 69181 Leimen-Gauangelloch