GRN-Klinik Eberbach: Neue Führung, klare Ziele

Alexander Teufel und Sarah Kumbier sind das neue Leitungsduo am Standort Eberbach


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Zum 1. Mai übernimmt Alexander Teufel die Position des Klinikleiters in der GRN-Klinik Eberbach, Sarah Kumbier wird stellvertretende Klinikleitung. Im Interview sprechen die beiden über ihren Werdegang, Motivation und Ziele für die Zukunft.

Frau Kumbier, Sie sind seit 2021 als Personalreferentin bei den GRN Gesundheitszentren tätig. Wie hat Ihr beruflicher Weg begonnen und was zeichnet Ihre Arbeit besonders aus?

Sarah Kumbier: Ich habe Wirtschaftspsychologie an der SRH Hochschule Heidelberg studiert und eine Weiterbildung zum personenzentrierten Coach absolviert. Ich habe mich damals gezielt für diesen Studiengang entschieden, da mich bereits in meiner vorherigen Tätigkeit im Personalbereich mehrerer namhafter Unternehmen besonders die Förderung und Begleitung von Mitarbeitenden begeistert hat. In der Coaching-Ausbildung habe ich meine Fähigkeiten der Kommunikation weiter ausbauen können.

Für mich steht der Mitarbeitende als Mensch im Mittelpunkt – mit seiner individuellen Lebenssituation, Familie, Interessen, Stärken, Schwächen und Entwicklungspotentialen. Ich arbeite gerne nah am Menschen und weiß um die Wichtigkeit persönlicher Gespräche. Als Personalreferentin war ich zentrale Ansprechpartnerin für die Belange der Mitarbeitenden.

Mein Anspruch ist es, die Bedürfnisse des Einzelnen mit denen der Teams und der Klinik zu vereinbaren. Dies gelingt sicherlich nicht immer, ist aber einer meiner Grundsätze.

Sie übernehmen nun eine neue Führungsaufgabe. Was motiviert Sie hier besonders?

Sarah Kumbier: Ich sehe das als große Chance, noch stärker Verantwortung zu übernehmen und Prozesse – auch im Rahmen von GRN4Future – aktiv mitzugestalten. Gleichzeitig möchte ich weiterhin nah an den Mitarbeitenden bleiben. In meiner bisherigen Funktion als Referentin durfte ich bereits drei von vier Standorten betreuen und weiß um die individuellen Besonderheiten, gepaart mit der Herausforderung, den Verbundgedanken immer im Blick zu behalten.

In den vergangenen viereinhalb Jahren durfte ich mich fachlich und persönlich weiterentwickeln und sehe die Funktion als neue stellvertretende Klinikleitung für den Standort Eberbach als Chance, meine Expertise erneut und noch mehr unter Beweis zu stellen.

Was hat Sie dazu motiviert, ins Gesundheitswesen zu gehen?

Sarah Kumbier: Vor meinem Einstieg in die GRN im Jahr 2021 war ich als Personalreferentin in einem privaten Pflegedienst tätig. Mit Beginn der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Herausforderungen – sowohl im Pflegedienst als auch gesamtgesellschaftlich – stieg mein Interesse für das Gesundheitswesen. Eine gute Gesundheitsversorgung in unserer Region hat für mich immer mehr an Bedeutung gewonnen. Zu wissen, dass meine Arbeit von Bedeutung ist, motiviert mich jeden Tag.

Herr Teufel, wie hat Ihr beruflicher Weg im Gesundheitswesen begonnen?

Alexander Teufel: Angefangen hat alles 2008 mit einer Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger in der GRN-Klinik Eberbach. Ursprünglich wollte ich Medizin studieren und die Zeit nutzen, die Wartesemester sinnvoll zu überbrücken.

Warum haben Sie sich letztlich gegen das Medizinstudium entschieden?

Alexander Teufel: Zum Ende der Ausbildung stellte ich fest, dass mich das Management von einem Krankenhaus mehr interessierte, als die Medizin. Aus diesem Grund habe ich mich stetig in diesem Bereich weiterentwickelt.

Welche Stationen waren dabei besonders prägend?

Alexander Teufel: Von besonderer Bedeutung und prägend war meine Tätigkeit als Krankenpfleger auf der Intensivstation. Die anschließende Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie festigte mein fachliches Profil und befähigte mich, komplexe Patientensituationen sicher zu steuern und interdisziplinär zu koordinieren. Im Anschluss absolvierte ich eine Weiterbildung zum Fachwirt für Gesundheit und Soziales, um tiefere Einblicke in das Management von Krankenhäusern zu erlangen.

Meine theoretischen Kenntnisse konnte ich im Anschluss als Prozess- und Projektmanager in der Klinik Eberbach anwenden. Dabei analysierte ich Abläufe, identifizierte Optimierungspotenziale und implementierte maßgebliche Änderung in Abstimmung mit allen Beteiligten. Gut abgestimmte Prozesse sind entscheidend für eine reibungslose und qualitativ hochwertige Patientenversorgung.

Parallel zu meiner Arbeit in der Klinik absolvierte ich berufsgleitend ein Bachelor-Studium „Management von Gesundheitseinrichtungen“, welches ich Anfang dieses Jahres erfolgreich beenden konnte.

Seit Juli 2025 bin ich als stellvertretender Klinikleiter in der GRN-Klinik Eberbach und freue mich, jetzt die Hauptverantwortung für den Standort übernehmen zu dürfen.

Welche Ziele haben Sie sich für die Zukunft gesetzt?

Alexander Teufel: Ein großes Anliegen von mir ist es, eine wohnortnahe Patientenversorgung in Eberbach langfristig zu sichern. Gleichzeitig gilt es den Herausforderungen des Gesundheitswesens gerecht zu werden, um das Patientenwohl in den Vordergrund zu stellen.

Großes Potenzial sehe ich in der Digitalisierung, die dazu beitragen kann, die Abläufe effizienter zu gestalten und die Versorgungsqualität zu verbessern.

Als Nachfolger von Katharina Elbs in die Rolle als Klinikleitung zu treten, verbinde ich mit dem Anspruch, die Klinik auf dem von ihr geprägten hohen Niveau weiterzuführen. Die gemeinsame Zeit mit ihr war für mich äußerst wertvoll und hat mich fachlich wie persönlich nachhaltig geprägt.

Sarah Kumbier: Gemeinsam mit Alexander Teufel möchte ich die Klinik zukunftssicher aufstellen und leiten. Mein Ziel ist es, die betriebswirtschaftlichen Anforderungen und die Perspektive unserer Mitarbeitenden bestmöglich miteinander zu verbinden. Wir können nur gemeinsam erfolgreich sein.

Im Rahmen von GRN4Future stehen wir vor wichtigen Veränderungen. Mein Ziel ist es, den Prozess konstruktiv mitzugestalten und den Standort kontinuierlich weiterzuentwickeln – dabei darf ein offenes Ohr für die Mitarbeitenden nicht fehlen.

Wie blicken Sie auf Ihre neue Aufgabe?

Wir freuen uns die Verantwortung für den Standort Eberbach übernehmen zu dürfen und gemeinsam als Team die Zukunft der Klinik weiterzuentwickeln.

Durch unsere bisherige Zusammenarbeit sind wir bereits ein eingespieltes Team, das sich gut ergänzt. Wir blicken der gemeinsamen verantwortungsvollen Aufgabe positiv entgegen und sind überzeugt, mit unserem Engagement und unseren Ideen viel bewegen zu können.

Weitere Informationen zur GRN-Klinik Eberbach: https://www.grn.de/eberbach/klinik/startseite