Das Hebammenteam der Geburtshilfe der GRN-Klinik Weinheim wechselte zum 01. März 2026 vom Belegsystem zurück ins Angestelltenverhältnis. Grund dafür ist der seit Anfang November 2025 geltende Hebammenhilfevertrag des GKV-Spitzenverbands, der die Arbeitsbedingungen für Beleghebammen und auch das bewährte Vergütungssystem deutlich verschlechtert hat.
In enger Absprache mit GRN-Geschäftsführerin Judith Masuch, Anne-Kathrin Dorn, Klinikleitung der GRN-Klinik Weinheim und Dr. Lelia Bauer, Chefärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe der GRN-Klinik Weinheim, wurde entschieden, das Angestelltenverhältnis als strukturelle, personelle und finanzielle Grundlage für die Geburtshilfe in Weinheim zu wählen.
„Wir möchten eine verlässliche und zukunftsorientierte Geburtshilfe anbieten. Die Entscheidung stärkt den Standort, gibt dem Team Sicherheit und stellt sicher, dass Familien weiterhin persönlich und auf hohem fachlichem Niveau begleitet werden können“, betont Anne-Kathrin Dorn.
Rund 800 Kinder kommen jedes Jahr in der GRN-Klinik Weinheim zur Welt. Als babyfreundlich zertifizierte Klinik verbindet sie persönliche und familienorientierte Begleitung mit dem bewährten Betreuungsschlüssel aus dem Belegsystem, sodass Qualität und Nähe auch künftig gesichert sind.
„Mit der Entscheidung für das Angestelltenverhältnis schaffen wir Stabilität – für uns als Team und für die Familien, die wir begleiten. Zudem möchten wir sicherstellen, dass sich für Gebärende nichts verändert. Das liegt uns besonders am Herzen“, so Stefanie Krackhecke, Hebamme an der GRN-Klinik Weinheim.
Mit der Umstellung stärkt die Geburtshilfe in Weinheim ihre Zukunftsfähigkeit und bleibt als babyfreundlich zertifizierte Einrichtung ein wichtiger Anlaufpunkt für werdende Eltern in der Region.