Top Behandlung nach Prostatakrebs: „Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt“

Mehr als nur eine profihafte Behandlung: Dankes-Spende an die Urologie der GRN-Klinik Eberbach

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Sport, Wandern, Reisen, Zeit mit den 5 Kindern und 10 Enkelkindern verbringen: Horst Richter ist dankbar, dass das alles möglich ist, dass er lebt. Im Jahr 2000, mitten in der Corona-Hochphase, ist bei ihm ein Prostatakarzinom diagnostiziert worden. Jetzt bedankt er sich mit einer Spende für die hervorragende Behandlung in der GRN-Klinik Eberbach.

„In den 1960er-Jahren sind Kollegen und Freunde von mir an Prostatakrebs gestorben, weil die Krankheit zu spät erkannt wurde“, blickt er auf traurige Erinnerungen im Zusammenhang mit Prostatakrebs zurück. Entsprechend alarmiert war Richter, als Jahre später bei ihm selbst die Diagnose gestellt wurde. 

Prostatakrebs ist der häufigste bösartige Tumor bei Männern. Jährlich erkranken 75.000 Menschen daran, das Zentrum für Krebsregisterdaten zählt rund 15.000 Todesfälle im Jahr. Wird Prostatakrebs, im Fachjargon auch Prostatakarzinom, rechtzeitig erkannt und zügig behandelt, stehen die Heilungschancen und die Lebenserwartung sehr gut.

Mitten in der Corona-Zeit war für Horst Richter jedoch kein Facharzt-Termin zu bekommen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, das war ihm schmerzlich bewusst. Die Diagnose ist gestellt worden, als niedergelassene Ärzte und Personal in Krankenhäusern nur noch im absoluten Notfall-Modus gearbeitet haben. Niemand wusste, wie aggressiv das Corona-Virus ist, die Angst vor Ansteckung war groß, es gab Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen und als Schutz vor möglichen Ansteckungen wurden nicht zwingend dringliche Operationen abgesagt, Facharzt-Termine mussten warten.

„Im Internet habe ich nach einer Privatklinik gesucht, die kurzfristig Termine frei hat, und bin fündig geworden“, sagt Horst Richter heute – sechs Jahre später. Mit einer Thermotherapie – jenseits der gängigen Leitlinien – wurde der Krebs zwar beseitigt, dabei aber auch die Harnröhre verbrannt. Aufgrund des später vernarbten Gewebes war Wasser lassen kaum noch möglich. Dennoch rechnete die Privatklinik freundlich lächelnd einen satten Betrag ab, den Horst Richter aus eigener Tasche bezahlen musste – weil die Krankenkassen die Bezahlung der nicht in den Leitlinien erfassten Therapie ablehnten.

Mit der entzündeten Harnröhre wandte Horst Richter sich dieses Mal an die Urologie der GRN-Klinik Eberbach – bewusst als Privatzahler, um sich wie er sagte, „über die Krankenkassen nicht noch einmal ärgern zu müssen“. Auf der Rechnung stand hinterher ein Bruchteil dessen, was der Senior in der Privatklinik gezahlt hatte. „Die Behandlung war profihaft – und mehr!“, lobt Richter sowohl die hervorragende medizinische Expertise als auch das persönliche und freundliche Auftreten der Klinik-Mitarbeitenden. „Ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt, die Klinik Eberbach ist medizinisch und menschlich hervorragend“, findet der Rentner, der sich erkenntlich zeigen wollte und der Urologie eine Spende in Höhe von 3000 Euro zukommen ließ.

Dr. Jan Voegele, Chefarzt der Urologie und Ärztlicher Direktor der GRN-Klinik Eberbach, sagt: „Wir sind dankbar für die Spende! Uns freut vor allem die Geste! Wir dürfen nicht wie eine Privatklinik nach kommerziellen Gesichtspunkten abrechnen und zahlen deshalb bei Behandlungen häufig sogar drauf.“ Klinikleiter Alexander Teufel erinnert auch an die großzügige Spende einer dankbaren Patientin, die im Oktober vergangenen Jahres die Kardiologie der GRN-Klinik Eberbach großzügig bedacht hat: „Gerade in der aktuell angespannten Finanzlage, die sich mit den anstehenden Beitragsstabilisierungsgesetz noch verschärfen wird, sind wir für jede Spende dankbar! Das hilft uns sehr!“

Horst Richter freut sich unterdessen über die gewonnene Lebensqualität, auf Zeit für Sport, wandern und gemeinsame Ausflüge mit seinen Kindern und Enkelkindern – und über das angenehme Gefühl, mit der Spende etwas Gutes und Sinnvolles getan zu haben. Vielleicht ermutigt es den einen oder anderen, seinem Beispiel zu folgen - ob als Geld-Spende oder in Form von ehrenamtlicher Tätigkeit, zum Beispiel helfend als Grüne Dame oder Grüner Herr im Krankenhaus. „Wir sind für jede Unterstützung dankbar!“, sagt Klinikleiter Alexander Teufel.

 

Infos zur Urologie der GRN-Klinik Eberbach:

https://www.grn.de/eberbach/klinik/urologie/die-fachdisziplin