„Offener Austausch liegt mir sehr am Herzen“

Anne-Kathrin Dorn wird neue Leiterin der GRN-Klinik Weinheim / Um den reibungslosen Betriebsablauf weiterhin gewährleisten zu können, hat sie sich die Personalgewinnung und -entwicklung auf die Fahnen geschrieben


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Zum 1. Oktober übernimmt Anne-Kathrin Dorn (38) die Leitung der GRN-Klinik Weinheim. Damit tritt sie die Nachfolge von Markus Kieser an, der elf Jahre lang dort die Geschicke gelenkt hat.
Die studierte Betriebswirtin hat 15 Jahre lang in Krankenhäusern gearbeitet. Anfangs leitete sie den Einkauf verschiedener Kliniken und übernahm 2014 die Gesamtleitung Einkauf der St. Elisabeth Gruppe – Katholische Kliniken Rhein-Ruhr. 2016 wechselte sie zunächst an das St. Josefskrankenhaus Heidelberg als stellvertretende Geschäftsführerin, und übernahm später den Posten der Verwaltungsdirektorin des Sankt Vincentius Krankenhauses Speyer.


Frau Dorn, worauf freuen Sie sich in Ihrer neuen Aufgabe als Leiterin der GRN-Klinik Weinheim? 
Anne-Kathrin Dorn: Da ich selbst von der Bergstraße komme, freue ich mich sehr, die Gesundheitsversorgung in meiner Heimat nun mitzugestalten. Aber auch die Zusammenarbeit mit den anderen Einrichtungen des GRN-Verbundes war für mich besonders reizvoll an dieser Stelle, um das medizinische Angebot für die Menschen im Rhein-Neckar-Kreis weiterzuentwickeln. Ich bin gespannt auf den Austausch mit den neuen Kollegen, um mit ihnen gemeinsam die Herausforderung ‚Krankenhaus‘ anzugehen.


Welche Themen wollen Sie kurzfristig und langfristig in der Klinik voranbringen?
Anne-Kathrin Dorn: Ganz klar das Thema Personal. Das ist seit einigen Jahren ein Dauerbrenner – gerade in der Pflege und im ärztlichen Dienst, aber auch in vielen anderen Berufsgruppen. Damit eine Klinik reibungslos funktioniert, ist es wichtig, dass wir in allen Teilbereichen personell gut aufgestellt sind. Denn nur so können wir die optimale Versorgung unserer Patienten weiterhin garantieren und als Krankenhaus attraktiv bleiben.
Deshalb möchte ich einerseits die Personalgewinnung vorantreiben, andererseits unsere bestehenden Mitarbeitenden neue Möglichkeiten zur Weiterentwicklung bieten und sie an die GRN-Klinik Weinheim binden.


Haben Sie bestimmte Prinzipien? Was ist Ihnen grundsätzlich wichtig? 
Anne-Kathrin Dorn: Ich möchte für jeden Mitarbeitenden ansprechbar sein. Denn offener Austausch liegt mir sehr am Herzen. Wenn man die Dinge beim Namen nennt und ehrlich miteinander kommuniziert, lassen sich Probleme angehen und Lösungen finden.
Dabei ist es für mich von zentraler Bedeutung, alle Berufsgruppen im Blick zu haben und gleich zu behandeln. Wenn alle Mitarbeitenden sich ernst genommen fühlen, trägt das zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre bei, und der Betrieb kann reibungslos ablaufen.


Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade in der Klinik unterwegs sind? Wie können Sie am besten abschalten?
Anne-Kathrin Dorn: Am liebsten tanke ich Kraft beim Sport in der Natur. Ich bin begeisterte Fahrradfahrerin und bin am Wochenende gern mit meinem Mann auf dem Rennrad unterwegs. Die körperliche Betätigung verschafft mir einen Ausgleich zur Büroarbeit. In der Natur lässt sich immer etwas Neues entdecken und dort kann ich mich sehr gut entspannen.

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