Hebammenambulanz in GRN-Klinik Sinsheim gestartet

Neue Hebammenambulanz kommt großem Bedarf nach – Werdende Mütter froh über zusätzliches Angebot


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Immer mehr werdende Mütter haben Schwierigkeiten, eine Hebamme zu finden. Um dem erhöhten Bedarf zu begegnen, bietet die GRN-Klinik Sinsheim jetzt eine Hebammensprechstunde in klinikeigenen Räumlichkeiten an. Und das kommt an: In der ersten Woche waren alle Termine ausgebucht. Die beiden Hebammen Simone Großner und Julia Schuhmacher schließen schon jetzt einen Ausbau der Hebammenambulanz nicht aus.

Frau Großner, was genau kann man sich unter einer Hebammenambulanz vorstellen? Was bieten Sie den werdenden Müttern dort an?

Simone Großner: Wir haben in den vergangenen Jahren immer wieder von werdenden Müttern gehört, dass sie große Probleme hatten, eine Hebamme zu finden. Das verunsichert Frauen natürlich sehr. Für diese Frauen wollten wir Sorge tragen und eine Möglichkeit schaffen, wo sie sich mit ihren Fragen hinwenden können und wo ihnen kurzfristig geholfen werden kann. Daraus ist die Hebammenambulanz an der GRN-Klinik Sinsheim entstanden. Hier betreut das Team der Beleghebammen des Klinikums werdende Mütter in Form von Sprechstunden. Die Frauen vereinbaren bei uns einen Termin. Eine Hebamme nimmt sich dabei ganz bewusst Zeit, um individuell auf die Bedürfnisse der Mütter einzugehen. Man kann sich bei uns auch für die Geburt in der Klinik anmelden. Außerdem helfen wir bei Schwangerschaftsbeschwerden, bieten Akupunktur oder auch Schwangerschaftstaping an. Dabei helfen elastische Baumwolltapes beispielsweise bei Rückenschmerzen. Wir führen CTG-Kontrollen durch und betreuen Patientinnen im Wochenbett. Zusätzlich informieren wir über Bonding und Stillen, sowie das Konzept „Babyfreundliches Krankenhaus“, eine Auszeichnung, die die GRN-Klinik Sinsheim bereits seit 2010 trägt. Derzeit vergeben wir Montag- und Freitagvormittag sowie Mittwochnachmittag Termine. Wenn wir aber sehen, dass der Bedarf größer ist, haben wir die Möglichkeit diese Zeiten und auch das Angebot nochmal zu erweitern. In der ersten Woche waren direkt alle Termine ausgebucht und es hat alles wunderbar geklappt.

Frau Schuhmacher, was ist das besondere an einer Hebammenambulanz, die direkt in die Klinik integriert ist?

Julia Schuhmacher: Ein wesentlicher Pluspunkt ist, dass die Frauen sich bereits mit der Klinik, in der sie ihr Kind zur Welt bringen wollen, vertraut machen können. Beispielsweise hilft es Frauen oft schon, dass sie auf diese Weise die Anfahrt kennen, vor allem aber auch, dass die Gesichter nicht mehr so fremd sind. Das nimmt viel Unsicherheit bei der Geburt vorweg und baut Berührungsängste ab. Wir können somit schon einen Kontaktpunkt vor der Geburt schaffen. Das wissen viele Frauen zu schätzen. Wir haben die Räumlichkeiten, in denen die Beratung und Betreuung stattfindet, komplett renoviert und neu eingerichtet und damit eine Atmosphäre geschaffen, die sich an den Bedürfnissen der Frauen orientiert.  

Wie bekomme ich einen Termin in der Hebammenambulanz?

Simone Großner: Die Hebammenambulanz ist telefonisch montags und freitags von 8.00 bis 9.00 Uhr und mittwochs von 15.00 bis 16.00 Uhr unter 07261 / 66 17 026 für die Terminvergabe erreichbar, die Sprechzeiten sind dann montags und freitags von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr und mittwochs von 16.00 bis 20.00 Uhr. Alle Informationen befinden sich auch auf der Homepage der Klinik auf der Fachseite Geburtshilfe. Wie bereits gesagt, wollen wir unser Angebot gerne ausweiten, wenn wir sehen, dass die Nachfrage größer ist. Für einen Sprechstundentermin sind in der Regel 45 Minuten angesetzt, in denen die Frauen uns alle Fragen stellen können, die sie beschäftigen. Die Unterstützung beschränkt sich aber nicht auf den einen Termin, gerne können die Frauen unser Angebot auch mehrmals in Anspruch nehmen, wenn noch neue Fragen auftauchen.

Welche Sorge treibt die Frauen besonders um?

Julia Schuhmacher: Momentan ist die größte Sorge der werdenden Mütter, ob der Partner trotz Corona bei der Geburt dabei sein kann. Hier können wir die Frauen, die in der GRN-Klinik Sinsheim gebären, beruhigen. Der Partner ist eine unersetzbare Stütze für viele Frauen. Deshalb ist es bei uns auch möglich, dass der Partner nach Vorlage eines negativen Coronatests bei der Geburt dabei ist und auch nach der Geburt Mutter und Kind im Krankenhaus besuchen kann. Im Screening-Zentrum der Klinik gibt es die Möglichkeit, werktags von 8.00 bis 12.00 Uhr einen Schnelltest durchführen zu lassen. Informationen zu den aktuellsten Corona-Regelungen finden die werdenden Eltern auf der Homepage der Klinik. Dort gibt es auch Hinweise, was beim Besuch der Klinik und der Sprechstunde zu beachten ist.

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