Sich selbst und andere schützen

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen, daher bieten wir in unserer Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe im MVZ Weinheim verschiedene Impfungen an.

Alle weiter unten aufgeführten Impfungen sind vom Robert-Koch-Institut empfohlen und können Sie, Ihr Umfeld sowie Ihr ungeborenes Kind vor schweren Infektionserkrankungen schützen. Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Mit einer Impfung schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen in Ihrem Umfeld, die möglicherweise selbst keinen Impfschutz haben. Denn sind ausreichend Personen der Bevölkerung geimpft, können sich Krankheitserreger nicht mehr ausbreiten. Man spricht von Herdenimmunität.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie weitere Informationen benötigen. Wir freuen uns, wenn Sie zu einem Beratungsgespräch Ihren Impfpass mitbringen.

Wir bieten folgende Impfungen an

Humane Papillomaviren (HPV)

Diese Impfung wird auch als Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs bezeichnet, hilft aber deutlich darüber hinaus: Mit der HPV-Impfung ist die Hoffnung verbunden, das Auftreten von zahlreichen, durch HPV verursachte Krebsarten im Genital-, Anal- und Halsbereich bei beiden Geschlechtern deutlich zu verringern.

Masern, Mumps, Röteln

Diese Kombinationsimpfung ist besonders vor einer Schwangerschaft sinnvoll, da eine Rötelinfektion das ungeborene Kind schwer schädigen kann. 

Masern sind eine hochgradig ansteckende Infektionskrankheit, die bei rund jedem zehnten Erkrankten zu schweren Komplikationen führen kann. Aus diesem Grund besteht seit 2020 eine Impfpflicht für Kinder, die eine Betreuungseinrichtung besuchen sollen. Die Impfung kann bei Erwachsenen mit unvollständiger Impfung im Kindesalter nachgeholt werden.

Tetanus

Die Impfung gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) sollte alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Selbst Bagatellverletzungen an der Haut können selten zu einer schwer verlaufenden Infektion führen.

Diphtherie

Die Diphtherie-Impfung wird alle zehn Jahre aufgefrischt, gemeinsam mit der Tetanus-Impfung verabreicht und schützt insbesondere Kinder vor Atemwegserkrankungen. Das Gift der Diphterie-Bakterien kann schwerwiegende Langzeitschäden hervorrufen.

Keuchhusten (Pertussis)

Der Keuchhusten ist eine mehrwöchig andauernde Infektionserkrankung der oberen Atemwege, die besonders für Kleinkinder gefährlich sein kann. Die Impfung erfolgt in Kombination mit den Impfungen gegen Tetanus und Diphtherie als einmalige Nachholimpfung im Erwachsenenalter.

Kinderlähmung (Poliomyelitis)

 Eine einmalige Nachholimpfung sollte ggf. im Erwachsenenalter erfolgen.

Pneumokokken

Pneumokokken sind Bakterien, die besonders bei Kleinkindern, Personen ab 60 Jahren sowie mit bestimmten Vorerkrankungen häufig zu schweren Erkrankungen wie Hirnhautentzündungen führen.

Die Impfung wird ab dem 60. Lebensjahr empfohlen und alle sechs Jahre wiederholt.

Windpocken (Varizellen)

Die Windpocken sind sehr ansteckend, führen aber nur selten zu schweren Erkrankungen. In der Schwangerschaft können die Windpocken jedoch das ungeborene Kind schädigen.

Gürtelrose (Herpes zoster)

Die Gürtelrose wird durch im Körper verbliebenen Viren einer alten Windpocken-Erkrankung hervorgerufen. Die Reaktivierung der Viren, die sich in Nervenzellen eingenistet haben, kann sehr lange dauern und mit starken Schmerzen einhergehen.

Die Impfung, bestehend aus zwei Spritzen im Abstand von zwei bis sechs Monaten, schützt sowohl vor der Reaktivierung als auch vor anhaltenden Schmerzen. Sie wird für chronisch kranke Menschen ab dem 50. Lebensjahr sowie für alle Menschen ab dem 60. Lebensjahr angeraten.

"Echte" Grippe (Influenza)

Eine Grippeimpfung ist saisonal insbesondere für Risikogruppen (z.B. Menschen mit chronischen Erkrankungen, Senioren oder Schwangere) empfohlen.

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)

FSME wird durch Zeckenbisse übertragen und kann eine Hirnhautentzündung auslösen. In Risikogebieten wie Baden-Württemberg ist diese Impfung für exponierte Berufsgruppen empfohlen (z.B. Landwirtschaft / Forstwirtschaft). Auch für Personen, die sich anderweitig viel im Freien aufhalten, ist eine FSME-Impfung sinnvoll. Ebenso gilt dies z.B. für Reisen in Risikogebiete.

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