Spende für demente Menschen

Förderverein Alzheimer Weinheim e.V. spendete jeweils 200 Euro an Klinisches Ethikkomitee und Demenzbegleitung der GRN-Klinik sowie das GRN-Betreuungszentrum Weinheim


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Über jeweils 200 Euro konnten sich dieser Tage die GRN-Einrichtungen am Standort Weinheim freuen – jeweils für das Klinische Ethikkomitee und die Demenzbegleitung an der GRN-Klinik sowie die „Betreuungsinsel“ am GRN-Betreuungszentrum. Dieter Gerstner, Vorsitzender des Fördervereins Alzheimer Weinheim e.V., übergab die Spende an die Vertreter der GRN-Einrichtungen verbunden mit dem Wunsch, „dass das Geld für die Betreuung und Aktivierung dementer Menschen eingesetzt wird.“ Sandra Riechers, Pflegedienstleitung, freute sich gemeinsam mit Dr. med. Florian von Pein, Chefarzt Altersmedizin und Klinik für Geriatrische Rehabilitation Weinheim, Monika Schmitt vom Entlassmanagement sowie Henning Hesselmann, Einrichtungsleiter des GRN-Betreuungszentrums, und versprach: „Wir werden das Geld im Sinne der Patienten gut einbringen.“

Das klinische Ethikkomitee der GRN-Klinik Weinheim steht Patienten, ihren Angehörigen sowie allen Mitarbeitern bei Fragen zur Ethik in der Medizin hilfreich zur Seite. Es bietet individuelle Beratungen, Empfehlungen und Fortbildungen zu ethischen Themen an und arbeitet unabhängig. Mit der Demenzbegleitung legt die GRN-Klinik Weinheim einen Fokus auf die bessere, da bedarfsgerechte Versorgung der kognitiv beeinträchtigten Patientinnen und Patienten. Dabei sind die Aufgaben der Demenzbegleitung vielfältig: Durch den täglichen Kontakt mit den Patienten wird ein Vertrauensverhältnis aufgebaut, das die Basis für eine möglichst reibungslose Pflege und medizinische Behandlung bildet. Die Demenzbegleitung sorgt für eine haltgebende Tag- und Nachtstruktur, unterstützt bei alltäglichen Tätigkeiten wie Ankleiden und Essen, hört zu und ist da, wenn keine Angehörigen verfügbar sind. Die „Betreuungsinsel“ am GRN-Betreuungszentrum ist ein Bereich des Tagesstrukturangebotes, das mit vielfältigen Programmpunkten den Alltag für die Bewohnerinnen und Bewohner abwechslungsreich gestaltet.

Beim „Arbeitskreis Runder Tisch Demenz“ suchen Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen genauso wie ehrenamtliche und kommunale Akteure regelmäßig den fachlichen Austausch. Anlässlich dessen Zusammenkunft – diesmal in der Weinheimer Seniorenresidenz Sankt Barbara – erhielten auch andere Mitstreiter über den Förderverein Spenden. Ebenso vor Ort: Weinheims neuer Oberbürgermeister Manuel Just, der sich seit seinem Amtsantritt im Mai erstmals der Initiative vorstellte. „Jeder Betrag kann helfen“, so der OB, der die Arbeit aller Beteiligten ausdrücklich lobte.

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