Räume zum Genesen gestaltet

Die Sanierung der Bettenzimmer und der Neubau des Empfangstresen in der GRN-Klinik Weinheim befinden sich auf der Zielgeraden / Ärztliche Direktorin Dr. Lelia Bauer gab den nötigen Impuls


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In der GRN-Klinik Weinheim können Patienten und Mitarbeiter bald durchatmen. Die Modernisierung der Bettenstationen läuft auf Hochtouren, außerdem neigt sich die Erneuerung des Eingangs- und Wartebereichs langsam aber sicher dem Ende zu. Insgesamt 10 Millionen Euro investiert die Klinik für die dringend erforderlichen Sanierungsmaßnahmen zur besseren Unterbringung der Patienten.

Ein Großteil der 96 Patientenzimmer ist bereits fertiggestellt und verfügt jetzt über eine eigene Nasszelle. Die kleine Toilette samt Waschmöglichkeit gab in der Vergangenheit häufig Anlass zur Kritik bei den Patienten, zudem waren die Zimmer sehr beengt und es gab immer wieder Probleme mit Rollatoren oder Rollstühlen. Auch Pflegekräfte hatten es in den bestehenden Zwei- bis Dreibettzimmern nicht einfach, sich um ihre Patienten zu kümmern. „Das ist jetzt Geschichte“, freut sich der stellvertretende Klinikleiter Albrecht Hohlfeld, bei dem die organisatorischen Fäden des Bauprojekts zusammenlaufen. „Vier von sechs Bauabschnitten sind bereits fertig“, sagt er. Aktuell wurden weitere Bereiche der Station Gynäkologie/Geburtshilfe fertiggestellt. Die werdenden Eltern können sich jetzt auf großzügige Zimmer mit eigener Nasszelle und einem Multimedia-Touch-Screen freuen.

Die ersten Erfahrungen von Patientinnen und deren Angehörigen schildert Susanne Hamann, Stationsleitung der Gynäkologie: „Bisher gibt es nur Lob für die neuen Zimmer und den Flurbereich. Viele wollen gar nicht mehr nach Hause“, sagt sie lachend. Umso erstaunlicher ist es, dass der Umbau während des normalen Krankenhausbetriebes stattfand und noch stattfindet. Die Planer und Architekten von rossmann+partner aus Karlsruhe ließen die Zimmer und Stockwerke übrigens nicht stationsweise umbauen, sondern vertikal. „Das bedeutete, dass zum Beispiel viele Wasserleitungen in einem „Rutsch“ erneuert werden konnten. Die Lärmbelästigung hielt sich dadurch in Grenzen.

Bei der Gestaltung der Zimmer und Räumlichkeiten hatte die Ärztliche Direktorin, Chefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiterin des zertifizierten Brustzentrums, Dr. Lelia Bauer, maßgeblichen Anteil. Sie gab den Impuls, den Auftrag der Umgestaltung an ein Architektenehepaar aus Berlin zu vergeben. Das Innenarchitektur-Atelier Gebel, spezialisiert auf Komfortkliniken, hatte schon nach wenigen Besuchen und Gesprächen schnell bauliche und farbliche Ideen, die eindrucksvoll umgesetzt wurden. Einen Dank richtet Albrecht Hohlfeld auch deshalb an Dr. Bauer, „da sie sich von ihrer Idee nicht abbringen ließ, Räume zum Genesen zu gestalten“.

Im Zusammenspiel mit der ärztlichen Leitung und dem Pflegedienst versuchte man es möglichst allen Recht zu machen – das ist eindrucksvoll gelungen. Auch im Empfangsbereich, der nun eher an eine Hotelrezeption erinnert, hat sich samt neuem Lichtkonzept – ein Lichtbogen schwebt förmlich von der Decke – einiges getan. Wer jetzt in die GRN-Klinik „einchecken“ will, kommt an den geschulten Frauen und Männern hinter dem Info-Tresen nicht mehr vorbei. „Bereits an dieser Stelle beginnt die Einteilung von Erkrankten in den Zuständigkeitsbereich“, so Hohlfeld. Ein Behandlungsbereich für Notfälle befindet sich gleich hinter dem Tresen mit einer direkten Türverbindung. In den kommenden Monaten werden noch die restlichen Zimmer saniert – unter anderem fehlen noch passende Türblätter - und eine neue Brandmeldeanlage installiert, ehe wohl auch der letzte Klang eines Bohrhammers sicher für längere Zeit verstummen wird.

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