Herzerkrankung und Depression

Professor Dr. med. Bernd Waldecker lädt am 22. September in der GRN-Klinik Schwetzingen zu einem Informationsabend mit Austausch ein / Referent ist Psychosomatiker Prof. Dr. Jobst-Hendrik Schultz


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Zwischen körperlicher und seelischer Gesundheit bestehen komplexe, bisher noch kaum verstandene Wechselwirkungen, denen die medizinische Forschung erst allmählich auf die Spur kommt. Wie sich Depression und Herzerkrankungen gegenseitig beeinflussen können, ist Thema eines öffentlichen Vortrags am Dienstag, 22. September 2020, zu dem Professor Dr. med. Bernd Waldecker, Chefarzt der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin der GRN-Klinik Schwetzingen, einlädt. Referent ist Prof. Dr. Jobst-Hendrik Schultz, Oberarzt an der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg und Leiter einer psychokardiologischen Sprechstunde.

Der Vortrag beginnt um 18:00 Uhr in der Cafeteria der Klinik (Bodelschwinghstraße 10) und dauert rund 45 Minuten. Danach haben die Besucher die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit Professor Waldecker und Professor Schultz ins Gespräch zu kommen. Das Tragen einer Gesichtsmaske und Einhalten des Mindestabstands von 1,5 Metern sind für alle Besucherinnen und Besucher verpflichtend. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Vortragsabend findet in Kooperation mit der örtlichen Selbsthilfegruppe Koronare Herzerkrankungen (Vorsitzende: Sigrid Jäger) statt. Er richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle Interessierten.

„Das Thema ist auch vor dem Hintergrund der Pandemie-bedingten Isolation sehr relevant: Gerade ältere und herzkranke Patienten leiden sehr unter den anhaltenden Kontakteinschränkungen und können Depressionen entwickeln. Das kann sich wiederum ungünstig auf das Herz auswirken“, erläutert Prof. Waldecker. Er kommt daher gerne dem Wunsch der Selbsthilfegruppe nach, nach der Corona-bedingten Pause wieder einen Vortragsabend mit Möglichkeit zum Austausch anzubieten.

(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

 

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