GRN-Klinik Schwetzingen: Elektive Eingriffe und Sprechstunden wieder möglich

Ärzte vergeben wieder Termine für Leistenbruch-Operationen, gynäkologische Eingriffe und Knie- oder Hüft-TEPs / Besuche weiterhin nur in Ausnahmefällen erlaubt


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Die GRN-Klinik Schwetzingen fährt den Regelbetrieb hoch. Ab sofort sind wieder alle planbaren Operationen möglich – von Schilddrüsen-OPs über Knie- und Hüft-TEPs bis hin zu gynäkologischen Eingriffen. „Krankheiten und Schmerzen warten nicht, bis Corona vorbei ist“, sagt Klinikleiterin Katharina Elbs, die sich erleichtert zeigt, Patienten ab sofort wieder das normale Klinikprogramm anbieten zu können.

Hochgefahren werden sämtliche Operationen im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie, in der Allgemeinchirurgie und in der Gynäkologie. Zudem werden wieder Sprechstundentermine im Bereich Innere Medizin, Kardiologie und Gastroenterologie vergeben. „Es gibt wieder Termine für den Einsatz künstlicher Knie- und Hüftgelenke. In der Allgemeinchirurgie werden neben Notfällen vermehrt elektive Eingriffe wie Leistenbrüche oder Operationen an Galle oder Darm durchgeführt und auch im Brustzentrum finden onkologische Eingriffe statt“, sagt Dr. Johannes Weiß, Ärztlicher Direktor der GRN-Klinik Schwetzingen. Der Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie fügt hinzu, dass erfreulicherweise auch die Geriatrische Reha sukzessive wieder für Patienten öffne.

Rückläufige Zahlen sorgen für Entspannung

Möglich machen das die fallenden Covid-Zahlen. „Nicht nur der Inzidenzwert für den Rhein-Neckar-Kreis sinkt täglich“, erläutert Katharina Elbs, „auch auf unserer Covid-Station ist die Zahl der zu behandelnden Patienten rückläufig. Ebenso scheint sich aktuell die Lage auf der Intensivstation zu entspannen. Dort lag am Mittwoch kein Corona-Patient und am Donnerstag ein Verdachtsfall“.

Die Klinik hatte Mitte Dezember den Regelbetrieb heruntergefahren, planbare Operationen aufs Nötigste reduziert und die Geriatrische Rehabilitation geschlossen. Die hohen Fallzahlen erforderten besondere Vorsicht. Intensivbetten wurden durch abgesagte Eingriffe freigehalten, um eine Versorgung der steigenden Zahl an Corona-Patienten sicherzustellen. Dagegen wurden Notfälle auch im Lockdown weiterhin rund um die Uhr versorgt, Geburten und dringliche Operationen waren ebenfalls ohne Einschränkungen möglich.

Mehr Normalität: Nicht-akute Behandlungen wieder möglich

„Auf der Isolierstation und der Intensivstation halten wir weiterhin Betten für Covid-Patienten frei, für den Fall, dass die Zahlen erneut steigen“, versichert Katharina Elbs. Die Lage ermögliche aber momentan glücklicherweise wieder etwas Normalität. „Auch Menschen mit vermeintlich nicht-dringlichen Erkrankungen leiden an Schmerzen und bedürfen einer Behandlung“, so die Klinikleiterin, die froh ist, diese nicht mehr länger warten lassen zu müssen. 

Um Patienten bei einem Klinikaufenthalt bestmöglich vor einer Corona-Infektion zu schützen, hält die Klinik an den geltenden Hygienemaßnahmen und Besuchsbeschränkungen fest. So werden Besuche weiterhin nur in Ausnahmefällen erlaubt – für (werdende) Väter bei der Geburt ihres Kindes und auf der Wochenbettstation, Angehörige von sterbenden Patienten oder von Patienten auf der Palliativstation sowie als Begleitung dementer Menschen. Zudem sind mit der Wiederaufnahme des Regelbetriebs ab sofort auch Besuche auf der Intensivstation gestattet. Nicht-Covid-Patienten der Intensivstation dürfen einmal am Tag im Zeitraum von 15 bis 19 Uhr für eine Stunde Besuch von einer Person empfangen. Voraussetzung für alle Ausnahmen von der Besuchsregelung ist das Tragen einer FFP2-Maske und ein negativer Corona-Schnelltest, der direkt in der Klinik durchgeführt werden kann.

Wichtige Information

Fragen und Antworten zum Coronavirus - Besuchsregelungen