“Bitte helft uns und tragt Masken“

Nikolaus-Aktion am 6. Dezember / GRN-Mitarbeiter werben mit roten Masken für Verständnis und Unterstützung


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Ein Zeichen setzen, Aufmunterung in den herausfordernden Corona-Alltag bringen und für Unterstützung werben: Am Nikolaus-Tag haben Mitarbeiter der GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH in den Einrichtungen in Eberbach, Schwetzingen, Sinsheim und Weinheim einen Tag lang rote FFP2-Masken getragen. Neben ein bisschen Spaß und Abwechslung, die die Aktion bringen sollte, geht der Ruf dabei auch an die Bevölkerung: Bitte helft uns und tragt Masken! 

Initiator der Aktion ist Prof. Dr. Eberhard Scholz, Chefarzt der Abteilung für Kardiologie und Angiologie der GRN-Klinik Schwetzingen. "Seit fast zwei Jahren arbeiten wir in der Klinik unter Pandemiebedingungen und genau so lange tragen wir täglich von morgens bis abends Schutzmasken“, sagt Prof. Scholz. Für viele Mitarbeitende im direkten Patientenkontakt bedeutet das ein permanentes Tragen von FFP2 Masken. „Das ist auf Dauer anstrengend und ehrlich gesagt geht es einem manchmal auch ganz schön auf die Nerven.“ 

Er hat sich deshalb eine kleine Abwechslung und Aufheiterung überlegt: „Mit der Anschaffung bunter FFP2 Masken wollte ich einfach für etwas Auflockerung und gute Stimmung unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sorgen. Gleichzeitig verdeutlicht diese Aktion aber auch, wie lange die Pandemie bereits andauert und deutet an, was die tägliche Arbeit in der Klinik unter Pandemiebedingungen für uns alle bedeutet.“ 

Mit seiner Aktion ist Prof. Scholz auf Begeisterung gestoßen. Geschäftsführung und Klinikleitungen der vier Krankenhäuser in Schwetzingen, Weinheim, Sinsheim und Eberbach unterstützen die Aktion und haben dafür 2000 rote FFP2-Masken bestellt. GRN-Geschäftsführer Rüdiger Burger sagt: „Beim aktuellen Besuchsverbot hat das für unsere Patienten und die Mitarbeitenden einen Hauch Nikolaus-Stimmung gebracht und eine kleine Abwechslung und Aufmunterung.“

Dankbar für die Unterstützung hofft Initiator Prof Scholz: „Wenn die Aktion nicht nur ein Lächeln beim ein oder anderen Mitarbeiter oder Patienten bewirkt, sondern die Bevölkerung vielleicht auch noch einmal dazu ermuntert mit Mitteln wie Beachtung der Hygieneregeln oder Impfbereitschaft eine schnellere Rückkehr zur Normalität zu erreichen, ist die Aktion ein voller Erfolg."

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