Aktiver Beitrag zur Bewältigung der Krise

Grundschullehrerin und dreifache Mutter aus Brühl verkaufte Mund-Nasen-Masken und spendete den Erlös an die GRN-Klinik Schwetzingen


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Die Spendenfreudigkeit in Schwetzingen und Umgebung nimmt kein Ende! Jüngstes Beispiel: Kerstin Graf-Till, Grundschullehrerin und derzeit als Mutter dreier Kinder in Elternzeit, fragte sich, was sie zur Bewältigung der Corona-Krise aktiv beitragen könnte. Im Zusammenhang mit der öffentlichen Mundschutz-Diskussion kamen ihr die zahlreichen Stoffreste in den Sinn, die sie aus verschiedenen Nähaktionen für die Familie noch bei sich gelagert hatte. Was lag näher, als sich an die Maschine zu setzen und Mund-Nasen-Masken zu produzieren? Weit über 100 Stück hat sie in den letzten Wochen genäht – „irgendwann habe ich aufgehört zu zählen“, sagt sie strahlend beim Fototermin.

Eine gynäkologische Praxis und ein Altenpflegedienst profitierten unmittelbar von Graf-Tills Nähkünsten. Die GRN-Klinik Schwetzingen, in der die mit ihrer Familie in Brühl lebende junge Mutter zwei ihrer drei Kinder zur Welt gebracht hat, teilte auf ihre Anfrage mit, dass aus anderen Spenden-Aktionen aktuell ausreichend Mund-Nasen-Masken zur Verfügung stünden. Doch die engagierte Hobby-Näherin ließ sich davon nicht abschrecken: Sie bot die Masken kurzerhand im Bekanntenkreis zum Verkauf an. Das Ergebnis: Am 5. Mai überreichte Kerstin Graf-Till (auf dem Foto links) 315 Euro in bar an die stellvertretende Klinikleiterin Nadine Lägel – zur Verwendung für die Betreuung von Corona-Patienten. Mit einigen Überweisungen auf das Konto der Klinik kamen insgesamt rund 500 Euro zusammen. Lägel bedankte sich im Namen aller Mitarbeitenden sowie insbesondere der betroffenen Patienten der GRN-Klinik für diese ungewöhnlich großzügige Spende einer Privatperson: „Wir werden schauen, was wir unseren Corona-Kranken außerhalb der medizinisch-pflegerischen Behandlung damit Gutes tun können“, zeigte sich die stellvertretende Klinikleiterin anlässlich der Spendenübergabe persönlich sehr berührt.

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