Beckenbodenzentrum

Eine Beckenbodenschwäche ist keine lebensbedrohliche Erkrankung. Sie beeinträchtigt jedoch sehr nachhaltig das körperliche und seelische Wohlbefinden und bedeutet einen erheblichen Verlust an Lebensqualität. Und sie ist noch immer ein Tabuthema. Bei der richtigen Diagnosestellung kann Ihnen heute in den meisten Fällen sehr gut geholfen werden. Als Beratungsstelle der Deutschen Kontinenz Gesellschaft bieten wir Ihnen in unserem gynäkologischen Beckenbodenzentrum das volle Spektrum der konservativen sowie operativen Möglichkeiten durch unsere nach AGUB (Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und plastische Beckenbodenrekonstruktion) zertifizierten Spezialisten zur Behandlung der Inkontinenz und Senkung des Beckenbodens an.
 

Wir sind für Sie da

Dr. med. Lelia Bauer

Chefärztin Gynäkologie und Geburtshilfe

Lars Düring

Oberarzt Gynäkologie und Geburtshilfe

Dr. med. Stefanie Weiner

Fachärztin Gynäkologie und Geburtshilfe

Weiterführende Informationen zu diesem Teilgebiet:

Belastungsharninkontinenz

Diese häufigste Form der Inkontinenz tritt bei etwa der Hälfte aller Betroffenen auf. Bei plötzlicher Bewegung (Husten, Niesen), aber auch bei körperlicher Belastung (Heben von schweren Gegenständen) kommt es zu unfreiwilligem Urinverlust, da der Schließmechanismus der Harnröhre geschädigt ist. Die häufigste Ursache ist eine Schwächung der Beckenbodenmuskulatur mit oder ohne Senkung des inneren Genitales (Gebärmutter, Scheide).

Dranginkontinenz

Die zweithäufigste Form der Inkontinenz wird bei 30 Prozent der Betroffenen diagnostiziert. Schon bei geringer Füllung der Harnblase verspüren die Patientinnen einen starken Harndrang, den sie nicht unterdrücken können und der zum unwillkürlichen Entleeren der Blase führt. Die häufigsten Ursachen sind Entzündungen, Instabilität der Blasenmuskulatur oder Tumoren. Da sich beide Formen in ihrer Therapie unterscheiden ist eine gute Diagnostik unverzichtbar. Als offizielle Beratungsstelle der deutschen Kontinenzgesellschaft informieren wir sie im Rahmen unserer Beckenbodensprechstunde gern über auf ihre Probleme zugeschnittene mögliche Therapieoptionen.

Senkungsbeschwerden

Im Laufe des Lebens verliert der Beckenboden oft an Kraft, wodurch Senkungen vor allem von Blase, Gebärmutter und Darm begünstigt werden können. Anzeichen hierfür sind oft ein Fremdkörpergefühl in der Scheide oder Probleme beim Toilettengang. Neben konservativen Methoden wie der Pessartherapie oder Elektrostimulation bieten wir für jede Senkungsform eine passende operative Lösung mit oder ohne Fremdmaterial an. Ganz individuell beraten wir sie hierzu gern nach Erhebung aller wichtigen Befunde.

Unser Leistungsspektrum:

Diagnostische Verfahren

  • Anamnese, körperliche sowie gynäkologische Untersuchung
  • Blasendruckmessung
  • Harnstrahlmessung
  • Ultraschalluntersuchung

Konservative Therapieverfahren

  • Beckenbodentraining mit Biofeedback/Elektrostimulation
  • Medikamentöse Therapie
  • Pessaranpassung

Operative Therapieverfahren

  • Inkontinenzoperationen (z.B. spannungsfreie Bandeinlage TVT)
  • Rekonstruktive Beckenbodenchirurgie: Operationen des Blasen-, Scheiden- und Enddarmvorfalls mit und ohne Fremdmaterial von vaginal, via Bauchspiegelung oder über einen Bauchschnitt

Downloads

Flyer Beckenbodenzentrum

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Fragebogen Beckenboden

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