Namensschilder unterstreichen Bedeutung

Im GRN-Betreuungszentrum Weinheim und der GRN-Klinik für Geriatrische Rehabilitation wurden 12 ehrenamtliche Begleiter offiziell „beauftragt“


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Sie werden künftig auf dem Gelände und in den Räumlichkeiten des GRN-Betreuungszentrums Weinheim und der GRN-Klinik für Geriatrische Rehabilitation in der Viernheimer Straße (und nach dem Umzug im Mai in der Röntgenstraße) Namensschilder tragen und gehören damit ganz offiziell zum Begleitteam. Die Rede ist von insgesamt 12 ehrenamtlichen Begleitern – acht Frauen und vier Männern –, die jetzt von der Klinikseelsorge während eines Gottesdienstes gesegnet und von  Heimleitung und Seelsorge „beauftragt“ wurden, ihr Ehrenamt gewissenhaft auszuführen. Heimleiter Henning Hesselmann, die katholische Klinikseelsorgerin Monika Paschke-Koller und Anne Schüler, evangelische Gemeindediakonin, übereichten gemeinsam den Helfern zudem Urkunden und Rosen und bedankten sich für deren ehrenamtliches Engagement. Die Beauftragungsfeier fand zum ersten Mal in dieser Form statt.

Erst im vergangenen Herbst hatte man eine Offensive gestartet, um wieder mehr ehrenamtliche Helfer zu finden: mit Erfolg. Gefunden wurden Menschen, die regelmäßig Besuche machen, sich Zeit für ein kurzes oder auch längeres Gespräch mit Bewohnern oder Patienten, einen Spaziergang oder den gemeinsamen Gottesdienstbesuch nehmen. „Denn“, so Monika Paschke-Koller, „die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Besuchsdienstes leisten einen wertvollen Beitrag, um pflegebedürftigen, körperlich eingeschränkten oder psychisch erkrankten, jungen oder alten Menschen die Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben zu ermöglichen.“ Voraussetzung für die „Beauftragung“ war ein Einführungskurs, den die Seelsorgerinnen zusammen mit einer Supervisorin durchführten und der grundlegende Elemente der Gesprächsführung zusammen mit Selbsterfahrungseinheiten beinhaltete. Nach Beendigung haben die Teilnehmenden, die sich für die weitere Mitarbeit entschieden hatten, gespürt, wie sie als Team immer mehr zusammengewachsen sind. Vier der beauftragten Frauen und Männer, die schon viele Jahre diesen Dienst tun, sind nun sehr dankbar für die Unterstützung.

Eines steht aber über allem: „Das Ehrenamt soll Freude machen. In der Gemeinschaft mit anderen Engagierten kann man sich nach eigenen Interessen und Begabungen einbringen“, so Paschke-Koller. Die ehrenamtlichen Begleiter jedenfalls wissen die Anerkennung zu schätzen und strahlten in der Kapelle mit den Patienten und Bewohnern um die Wette. Nach dem Gottesdienst, der von dem evangelischen Chor Lützelsachsen unter Leitung von Kantor Martin Lehr musikalisch umrahmt wurde, gab es dann auch jede Menge Applaus für die Ehrenamtlichen.

INFO: Wer Interesse an diesem Ehrenamt hat – auch wer noch unsicher ist – kann sich gerne an Monika Paschke-Koller unter der Telefonnummer 06201 6006-9775 oder per E-Mail an monika.paschke-koller@grn.de wenden.

Bildunterschrift: Im Dienst für den Nächsten: Die neuen ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter im GRN-Betreuungszentrum und in der Geriatrischen Rehabilitation. Im Hintergrund Klinikseelsorgerin Monika Paschke-Koller und Heimleiter Henning Hesselmann. (Foto: GRN)

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