Nach OP: Schnelle Genesung statt mehrere Tage im Krankenbett

Dr. Albert Rombach, Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie, blickt auf 20 Jahre in der GRN-Klinik Schwetzingen zurück


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Rund 8500 Operationen – davon etwa 2250 Brüche und 4500 Mal Hüft-, Knie- und Schultergelenkersatz: die Bilanz ist eindrucksvoll. Dr. Albert Rombach, Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie an der GRN-Klinik Schwetzingen, blickt auf 20 intensive Arbeitsjahre zurück.

Anfang Mai 2001 startete der gebürtige Freiburger in Schwetzingen. Zuvor war er nach dem Medizinstudium in Freiburg an den Kliniken in Lörrach, Rheinfelden, Basel, Ludwigshafen (BG-Klinik) und Bad Friedrichshall beschäftigt. Gleich zu Beginn seiner Zeit in der Spargelstadt führte er die ersten Knie- und Hüftgelenksoperationen ein, was für die damaligen Verhältnisse absolut fortschrittlich war. Von Beginn an setzte man auf hohe Standards, stellte sich aber auch immer wieder neuen Herausforderungen.

Während damals Patienten nach den Operationen vier, fünf Tage auf das Bett angewiesen waren, gibt es heute in der GRN-Klinik Schwetzingen durch modernste Operationsmethoden und Behandlungsstrukturen die Möglichkeit, dass Patienten gleich am Tag nach der Operation mobilisiert werden. „Viele können am selben Tag schon wieder aufstehen und die ersten Schritte gehen“, beschreibt Dr. Rombach die neuen Möglichkeiten, die sich mit Maßnahmen zur schnellen Genesung und einer gezielten Schmerztherapie bieten.

Schon vor der Operation bekommen Patienten durch Physiotherapeuten Übungen gezeigt, deren gewissenhafte Ausführung die Genesung nach dem Eingriff beschleunigen. Der Patient kann also aktiv selbst an einer zügigen Mobilisierung mitarbeiten. „So weit war man vor 20 Jahren noch lange nicht“, so der Mediziner.

Seit 2015 wird das Endoprothetikzentrum, dessen Leiter Dr. Rombach ist, jährlich neu zertifiziert. Einen Dank richtet er dabei an all seine Hauptoperateure und Mitarbeiter, die die hohen Kriterien der Zertifizierung durch „endoCert“ immer wieder glänzend erfüllen.

Insgesamt sieht er seine Abteilung wie die gesamte Klinik auf einem fortschrittlichen Weg. „Wir machen wirklich gute Medizin. Alle sind hoch motiviert“, ist er sich sicher. Es gebe ein sehr breites Spektrum an Therapiemöglichkeiten – im Mittelpunkt stehe dabei aber immer der Patient. Und der Patient war und ist dem vierfachen Vater damals wie heute immer am Wichtigsten. Dies ist auch ein Grund, warum er das persönliche Gespräch mit dem Patienten sucht – sowohl vor einer Operation als auch in der Nachsorge. „Ich kümmere mich gerne um sie“, so der Chefarzt, der sich trotz seiner 64 Jahre noch viel zu fit fühlt, jetzt schon die Rente ins Auge zu fassen. „Mein Job macht mir immer noch sehr viel Spaß.“

Gleichzeitig versichert er, dass er auch heute noch – nach über 20-jähriger Erfahrung – vor jeder Operation den nötigen Respekt habe. Es dürfe niemals Routine aufkommen, nur so könne man Komplikationen vermeiden. In den kommenden Jahren werden sicherlich noch ein paar erfolgreiche Operationen dazukommen, die in die bemerkenswerte Statistik einfließen werden. Rombachs Patienten jedenfalls sind bei ihm und seinem Team auch weiterhin in besten Händen. 

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