Komplementärmedizin bei Krebserkrankungen – Hilfe zur Selbsthilfe

Vortrag aus der Reihe „Was Frauen bewegt“ im Ärztehaus II an der GRN-Klinik Weinheim am 9. Oktober 2019


News/Pressemitteilungen

Während der schulmedizinischen Behandlung bei Brust- und Unterleibskrebs wünschen sich viele Patientinnen ergänzende Therapiemöglichkeiten aus dem Bereich der Komplementärmedizin, beispielsweise um Nebenwirkungen zu lindern, das Immunsystem zu unterstützen und die Lebensqualität individuell zu verbessern. Das Spektrum reicht von Naturheil- und Entspannungsverfahren über Osteopathie und Akupunktur bis zu Homöopathie und Traditioneller Chinesischer Medizin. Welche Möglichkeiten es gibt und was dabei zu beachten ist, erklärt Dr. med. Bettina Müller, Oberärztin der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe der GRN-Klinik Weinheim, am Mittwoch, 9. Oktober 2019, in einem Vortrag aus der Reihe „Was Frauen bewegt“. Beginn ist um 18.30 Uhr im Ärztehaus II, Röntgenstraße 3, Raum Florenz. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bereits seit 2015 gibt es für Krebspatientinnen der Weinheimer Gynäkologie eine spezielle Sprechstunde zur Komplementärmedizin und Naturheilkunde in der Krebstherapie. „Bei der Behandlung unserer Patientinnen legen wir neben der medizinischen Kompetenz großen Wert auf eine individuelle und ganzheitliche Betreuung “, betont Dr. med. Lelia Bauer, Chefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe an der GRN-Klinik. „Viele unserer Krebspatientinnen sind gerade während der Chemotherapie an den sanften und natürlichen Methoden der Komplementärmedizin interessiert und sprechen uns darauf an. Im Rahmen unserer Sprechstunde können wir sie dazu umfassend beraten.“

Dabei werden die Patientinnen nicht nur über Akupunktur, Mistel- und Wärmetherapie, Ananas-Enzym oder andere alternativmedizinische Verfahren informiert, sondern erhalten auch Tipps zu kleinen, nachweislich wirksamen Veränderungen im Lebensstil. Das kann beispielsweise eine ausgewogene, fettarme Ernährung oder eine leichte, aber regelmäßige sportliche Betätigung in Form von Radfahren oder Nordic Walking sein. Ziel ist es, mit sanften Methoden sowohl Leib als auch Seele bestmöglich im Kampf gegen den Krebs zu unterstützen.

Nächster Termin der Vortragsreihe „Was Frauen bewegt“ 2019:
27. November: Die ku(e)mmernden Angehörigen – durch Achtsamkeit den Krebs bewältigen

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