„Helau und Ahoi“ in der Viernheimer Straße 27

„Club der Pantoffelhelden“ feierte gemeinsam mit Patienten, Bewohnern und Pflegekräften des GRN-Betreuungszentrums Weinheim den Abschluss der Fastnacht


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Der „Club der Pantoffelhelden“ ist ein fester Bestandteil der Weinheimer Fastnacht. Deshalb gilt es als besonders große Wertschätzung, wenn die Pantoffelhelden alle zwei Jahre an Fastnachtdienstag ins GRN-Betreuungszentrum kommen, um gemeinsam mit Patienten, Bewohnern und Pflegekräften das Ende der Fünften Jahreszeit zu begehen. Sitzungspräsident Werner Wolf hatte ein abwechslungsreiches Programm versprochen. Ein schrilles „Helau und Ahoi“ gab es beim Einzug seines „Elferrates“ dann auch. Die Kapelle im Park selbst war herrlich bunt hergerichtet, so dass der Funken von der Bühne ins Publikum schnell übersprang. Mit der „Bagage“ – dazu gehörten neben dem Weinheimer Ersten Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner auch Svenja Lehner, Sven Natter und Christian Bähr –  ging es gleich richtig musikalisch zur Sache. Die Schunkellieder sorgten schnell für beste Stimmung. „Am Rosenmontag bin ich geboren“ lässt sich schließlich auch an Fastnachtdienstag noch gut intonieren. Im Rhythmus wurde geklatscht und laut mitgesungen. Das Pantoffelhelden-Urgestein Ursel Müller ging als Haushälterin Frieda in die Bütt und machte deutlich, „dass man mir besser nicht gekündigt hätte.“ Ein Abschlussgericht durfte sie aber noch zubereiten: Beim Thema Pilzsuppe war jedem in der Kapelle klar, dass das kein gutes Ende nehmen würde. Dass die Pantoffelhelden mit ihrer glitzernden IndepenDance-Formation in die Viernheimer Straße kamen und ihren Tanz „Herz & Liebe“ aufführten, unterstrich einmal mehr, „wie wichtig uns der Auftritt hier ist“, so Trainerin Simone Schneider. Mit den Seemannsliedern der „Bagage“ und den Kräppel-Hits der „Zwo Gassemusikonde“ (Sven Natter, Dr. Torsten Fetzner) rückte der Auszug und das Ende des Sitzung immer näher. Zuvor aber wurden die Organisatoren Andreas Muschalle und Schwester Gabi stellvertretend für das Pflegepersonal für ihren Einsatz von Sitzungspräsident Werner Wolf mit dem Pantoffelheldenorden geehrt.

Apropos Pflegepersonal: Die Frauen und Männer des GRN-Betreuungszentrums gilt es an dieser Stelle besonders zu loben. Zahlreiche Besucher der Veranstaltung – überwiegend Bewohnerinnen und Bewohner des Betreuungszentrums – mussten von dem eingespielten Team in einer logistischen Meisterleistung mit Rollstühlen pünktlich in die Kapelle gebracht werden oder hatten andere Beeinträchtigungen, die es zu beachten galt. In der Kapelle selbst ließ man sie nicht aus den Augen, sondern kümmerte sich weiter liebevoll um die Menschen, die die gut 60 Minuten der Pantoffelhelden sichtlich genossen und am Ende allen Aktiven auch viel Beifall zollten.

Bildunterschrift: Ursel Müller als „Frieda“. (Foto: Callies / GRN)

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