GRNplus 1 / 2026

4 | GRNPLUS | Neubau Sinsheim Der Klinikneubau Sinsheim ist ein Projekt der Superlative. 2024 erfolgte der Spatenstich, 2027 soll hier operiert und behandelt werden. Wie sieht es auf der Baustelle aus? Eine Zwischenbilanz. Innovativ und ein Zukunftsbau, das ist der gerade entstehende Neubau an der GRN-Klinik Sinsheim. Mit Kosten in Höhe von 141 Millionen Euro ist er das bisher größte Bauprojekt in der Geschichte des Rhein-Neckar-Kreises. Medizinische Fortschritte, Strukturwandel in der Patientenversorgung und politische Entscheidungen spielen in der Bauplanung eine wichtige Rolle. Der 2024 begonnene Bau beinhaltet die Erweiterung auf sechs OP-Säle und fünf Kreißsäle, die Stärkung der Notfall-Versorgung hat Priorität. Neben einer neuen Endoskopie wird ein weiteres Herzkatheterlabor realisiert. Die Intensivstation wird über zwölf Intensiv-Betten und sechs „Intermediate-Care-Betten“ verfügen. Auch die Neurologie ist künftig im Neubau untergebracht und wird auf acht Schlaganfall-Betten und 20 neurologische Betten erweitert. Eines der Highlights ist sicherlich der Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach. Doch auch weitere Maßnahmen machen den Neubau zu einem hochmodernen Krankenhaus und Arbeitsplatz. So wurde ein neues Wegeleitsystem entwickelt, das Patienten und Besuchern eine bessere Orientierung in der Klinik ermöglicht. Eine Dachterrasse erhöht die Aufenthaltsqualität für die Menschen, Patientenlifter sowie eine moderne Rohrpostanlage entlasten die Mitarbeitenden. Verantwortlich für die Bauplanungen ist das Architekturbüro Arcass Planungsgesellschaft mbH aus Stuttgart. Geschäftsführer Manfred Ehrle bezeichnet den Bau eines solchen Klinikgebäudes als „komplex wie ein Flughafen“. In gut einem Jahr soll der Neubau in Betrieb gehen. Steht der Zeitplan noch? Wir fragen nach bei Stephanie Linß, stellvertretende Klinikleiterin in Sinsheim. Frau Linß, wie sieht ihre Zwischenbilanz zum Neubau aus, ein Jahr vor dem geplanten Bauende? Stephanie Linß: Wir freuen uns alle sehr über das bisher so reibungslos verlaufende Projekt und können es kaum erwarten, das Gebäude im nächsten Jahr zu beziehen. Da man so ein großes und von den Funktionen her so komplexes Gebäude nicht mal eben bezieht, sind wir bereits jetzt mit den Planungen zum Umzug beschäftigt. Dabei nehmen wir alle unsere Führungskräfte und die betroffenen Bereiche, die umziehen dürfen, mit. Bei unserem letzten Führungskräfteworkshop haben wir dazu mit rund 50 Mitarbeitenden den Auftakt für das Projekt „Umzugsplanung“ „Wir können es kaum erwarten“

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