GRNplus 1 / 2026

10 | GRNPLUS | Klinikleitung Eberbach fachlich wie auch persönlich eine Bereicherung. Sicherlich wird die Einarbeitung noch einige Zeit in Anspruch nehmen und mich vor viele neue Themen und Herausforderungen stellen. Ich freue mich darauf, mich diesen zu stellen und an ihnen zu wachsen. Noch etwas genauer zu Ihrer Person. Auch Sie kennen den GRN-Verbund schon eine Weile. Erklären Sie doch, was Sie vorher beruflich gemacht haben? Sarah Kumbier: Bisher war ich als Personalreferentin für den Standort Eberbach sowie für die GRN-Klinik und das Seniorenzentrum in Schwetzingen zuständig. So war ich bereits vor meinem Wechsel in die stellvertretende Klinikleitung in die personalrechtlichen Themen von Eberbach der vergangenen Jahre involviert und durfte den Standort von Seiten der Personalabteilung kennenlernen und betreuen. In diesem Rahmen habe ich schon jetzt viele der Führungskräfte kennengelernt. Die Zeit als Personalreferentin an drei von vier Standorten im Laufe meiner Zeit bei den GRN sehe ich in der neuen Rolle als großen Vorteil. Auch wenn der Fokus auf Eberbach liegt, so darf der Verbundgedanke bei einer Vielzahl von Entscheidungen nicht außen vor gelassen werden. Eine Klinik zu leiten ist ein komplexer Job. Wie viel Prozent sind medizinisches/pflegerisches Wissen, ökonomisches Wissen und Organisationstalent? Welche Fähigkeiten sind für diese Positionen noch unabdingbar? Alexander Teufel: Eine Klinikleitung braucht aus unserer Sicht eine gute Balance aus medizinisch-pflegerischem Verständnis, wirtschaftlichem Denken und organisatorischer Stärke. Entscheidend ist aber vor allem, Menschen zusammenzubringen, Veränderungen aktiv zu gestalten und auch in herausfordernden Situationen handlungsfähig zu bleiben. Und ganz praktisch: Wie werden Sie sich die Aufgaben der Klinikleitung aufteilen? Alexander Teufel: Wir werden die Aufgaben zukünftig klar und strukturiert im Team aufteilen. Unser gemeinsames Ziel ist es, Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen und dabei die jeweiligen Kompetenzen und Stärken bestmöglich einzusetzen. Strategische und standortübergreifende Themen werde ich in meiner neuen Funktion künftig intensiver begleiten. Gleichzeitig ist mir der enge und vertrauensvolle Austausch mit den Führungskräften sowie den Mitarbeitenden vor Ort weiterhin sehr wichtig. Innerhalb der neuen Aufgabenverteilung werde ich insbesondere die wirtschaftlichen Belange sowie die finanzielle Steuerung des Standorts vertreten und verantworten. Sarah Kumbier: Ich werde mich schwerpunktmäßig den Personalthemen widmen und Ansprechpartnerin für die Mitarbeitenden sein. Alexander Teufel: Ich bin überzeugt, dass wir durch diese klare Aufgabenteilung unsere jeweiligen Kompetenzen gezielt einbringen können und uns optimal ergänzen. Gerade die Kombination aus wirtschaftlicher Steuerung und einer starken Fokussierung auf Personalthemen schafft die Grundlage für ein vertrauensvolles und leistungsfähiges Miteinander. So bilden wir gemeinsam ein starkes Team, das den Standort erfolgreich weiterentwickeln kann. Foto: GRN

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