Sie haben sich entschlossen erfolgreich abzunehmen – wir helfen Ihnen dabei!

Das Adipositaszentrum an der GRN-Klinik Weinheim bietet Ihnen eine umfassende Begleitung auf dem Weg zur gesunden und dauerhaften Gewichtsreduktion. Unser Expertenteam besteht aus Ärzten, Psychologen, Ernährungsberatern und Physiotherapeuten und ist Teil des Adipositas-Netzwerkes Rhein-Neckar. Gemeinsam mit niedergelassenen Facharztpraxen unterstützen wir Sie dabei, den Teufelskreis aus ungesunder Ernährung, steigendem Körpergewicht und eingeschränkter Bewegung zu durchbrechen – für mehr Lebensqualität. Die Adipositaschirurgie bietet Ihnen eine Möglichkeit, wenn konservative Therapien nicht zum erwünschten Erfolg geführt haben.

Was ist Adipositas?

Adipositas, auch Fettsucht genannt, ist eine ernstzunehmende Erkrankung, weil sie den gesamten Organismus massiv schädigen kann: Mit dem krankhaften Übergewicht gehen meist zahlreiche Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ II, Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen und Gelenkschäden, aber auch Depressionen einher. Mittlerweile sind weltweit Millionen von Menschen betroffen, und es werden stetig mehr. Die Weltgesundheitsorganisation WHO teilt die Adipositas nach dem sogenannten Body-Mass-Index in mehrere Grade ein:

BMI (= Gewicht [kg] / (Körpergröße [m]²) )

  • 25 Übergewicht
  • 30 Adipositas Grad I
  • 35 Adipositas Grad II
  • 40 Adipositas Grad III

Leider führen konservative Therapien (Ernährungsumstellung, Bewegungsprogramme) nur selten zu anhaltendem Erfolg. Für Patienten, die unter Adipositas leiden, stellt die operative Behandlung daher häufig die einzige effektive Lösung dar.

Voraussetzungen für eine Adipositas-Operation

  • ein BMI ≥ 40 oder ≥ 35 mit Adipositas-Begleiterkrankungen nach den Leitlinien der Deutschen Adipositas Gesellschaft
  • seit mindestens fünf Jahren krankhaft übergewichtig
  • konservative Therapien ausgeschöpft
  • begleitende Betreuung durch einen Ernährungsmediziner, Ernährungsberatung
  • sportliche Betätigung im Rahmen der körperlichen Möglichkeiten
  • bei Bedarf begleitende psychologische Therapie oder Verhaltenstherapie
  • Bereitschaft zur dauerhaften Änderung des Lebensstils und zur Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe (Treffen, Internet)

Operationsverfahren

Magenbypass (Gastric Bypass)

Der Magenbypass hat sich aufgrund seiner stabilen langfristigen Ergebnisse weltweit als Standardverfahren durchgesetzt. Dabei wird ein Teil des Magens und des Darms umgangen und damit funktionell ausgeschaltet. Das Verfahren eignet sich besonders bei Patienten, die an Diabetes und Sodbrennen leiden, da beide Erkrankungen noch vor dem Gewichtsverlust positiv beeinflusst werden. Der durchschnittliche Gewichtsverlust beträgt langfristig etwa 70 Prozent des Übergewichtes.

Omega-Loop Bypass

Bei dieser Bypassvariante wird der Dünndarm nicht durchtrennt, sondern ca. zwei Meter hinter dem Ende des Zwölffingerdarms mit dem Vormagen verbunden. Der Vormagen ist hier etwas größer als beim klassischen Bypass.

Schlauchmagen (Sleeve Gastrectomy)

Bei der SchlauchmagenOperation wird ein großer Teil des Magens entfernt, ohne dass der Darm davon betroffen ist. Das Verfahren ist nicht mehr umkehrbar und eignet sich besonders für Patienten mit speziellen Nebenerkrankungen. Die Gewichtsabnahme liegt bei 70 Prozent des Übergewichtes.

Magenband (Gastric Banding)

Das Magenband ist ein rein restriktives Verfahren zur Unterstützung einer mengenreduzierten Ernährung. Es ist nur bei speziellen Voraussetzungen zu empfehlen, da die durchschnittliche Gewichtsabnahme nur etwa 30 Prozent des Übergewichtes beträgt.

Bitte mitbringen

Nach Terminvereinbarung erhalten Sie von uns einen Fragebogen zugesandt, bitte bringen Sie diesen ausgefüllt mit in die Sprechstunde.

Weiterhin benötigen wir von Ihnen:

  • Überweisungsschein vom Hausarzt
  • Ihre Krankenversicherungskarte
  • Medikamentenliste

Wir bitten Sie, soweit vorhanden, folgende Unterlagen bereits zum Erstgespräch mitzubringen:

  • Nachweise über Diätberatungen oder Ernährungsschulungen (z. B. unter ärztlicher/ernährungstherapeutischer Anleitung, Punkteplan Weight-Watchers, Optifast-Programm)
  • Nachweis über sportliche Aktivitäten
  • Nachweis von Teilnahme an Selbsthilfegruppen
  • Nachweis über Kuren oder Rehabilitationsmaßnahmen
  • Befunde zu Begleiterkrankungen

Diese Unterlagen sind bereits für den notwendigen Kostenübernahmeantrag hilfreich. Wenn durch uns eine Empfehlung für eine Operation ausgesprochen wird und alle Voraussetzungen erfüllt sind, kann unsererseits ein Antrag auf Kostenübernahme (Gutachten) bei Ihrer Krankenkasse gestellt werden. Wichtig für die Antragstellung sind weitere Bescheinigungen und Gutachten betreuender Ärzte, beispielsweise Hausarzt, Kardiologe, Psychologe, sowie die Dokumentation einer erfolgten Ernährungsberatung und ein psychologisches Gutachten.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema?

Dr. med. Angela Ruppert-Notz

Leitende Oberärztin

Ich habe die Datenschutzhinweise gelesen und erkläre mich mit ihnen einverstanden.

Datenschutzhinweise verstanden und akzeptiert

Diese Website verwendet Cookies. Dies können Sie in Ihren Browser-Einstellungen ändern.

Datenschutz
Akzeptieren