Nicht nur im OP für die Patienten da

Die Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin hat die Schwerpunkte Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin. Jährlich führt das 25-köpfige Ärzteteam rund 5.700 Narkosen durch, betreut die Intensivstation mit zwölf Betten und vier Beatmungsplätzen ebenso wie den Notarzt-Standort Sinsheim. In der Anästhesisprechstunde werden die entsprechenden Vorgespräche geführt und nach der Operation kümmert sich ein "Akutschmerzdienst" um die Patienten. Bei chronischen Schmerzsymptomen besteht die Möglichkeit einer stationären Behandlung. In der neu etablierten Palliativeinheit mit sechs Betten versorgt ein multiprofessionelles Team Patienten mit schweren, unheilbaren Erkrankungen.

 

Wir sind für Sie da

Von der Aufklärung vor einem Eingriff, über die eigentliche Operation, bis hin zum Aufwachraum oder der speziell schmerztherapeutischen Nachsorge: Unser Ärzte- und Pflegeteam – bestehend aus Spezialisten für Intensivmedizin und -pflege, Schmerztherapie, Notfall- und Palliativmedizin – sorgt dafür, dass Ihr Aufenthalt bei uns möglichst ohne Angst und Schmerzen verläuft. Wir bieten verschiedenste Verfahren an. Die Allgemeinnarkose, auch Vollnarkose genannt, Regionalverfahren wie die Spinalanästhesie oder die Periduralanästhesie sowie das Katheterverfahren zur ergänzenden Schmerztherapie, gehören zu unserem festen Angebot. Gerne besprechen wir die Einzelheiten mit Ihnen in unserer Anästhesiesprechstunde oder in unserer Schmerzsprechstunde.

Dr. med. Christiane Serf, D.E.A.A.

Chefärztin

Unser Team

Wir arbeiten in interprofessionellen Teams zusammen. Angehörige verschiedener Berufsgruppen bringen ihre jeweiligen Kompetenzen ein. So sichern wir die Zufriedenheit und professionelle Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.

Lernen Sie unser Team kennen

Wichtige Informationen

...zum Vorgespräch

Um herauszufinden, welche Narkoseform für Sie die beste ist, möchten wir Sie in einem Vorgespräch kennenlernen. Hierfür bitten wir Sie einen Termin über unserer Anästhesiesprechstunde zu vereinbaren.

Ihr Kontakt: Sabine Haselbach oder Mechthild Grothus (Sekretariat) unter Telefon: 07261 66-17311.

Unsere Sprechzeiten sind Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 16.00 Uhr sowie Freitag von 9.00 bis 14:00 Uhr.

Wir bemühen uns, die Wartezeit durch Terminvergabe möglichst kurz zu halten. Aufgrund von Notfällen lassen sich Verzögerungen jedoch nicht immer vermeiden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Hier finden Sie uns: 2. Etage, Zimmer 268. Folgen Sie der Beschilderung "Narkosevorgespräch/Anästhesiesprechstunde".

Bitte bringen Sie - soweit zutreffend - unbedingt mit:

  • Medikamenten-Plan
  • Arztbriefe
  • Vorbefunde (z. B. kardiologische Voruntersuchungen)
  • Herzschrittmacher-Pass
  • bei Kindern: Narkosefähigkeitsbescheinigung vom Haus- oder Kinderarzt
...für Patienten mit ambulanter OP oder Untersuchungen in Narkose

Kleine Eingriffe mit geringer Beeinträchtigung Ihres Allgemeinzustandes können ambulant durchgeführt werden, d.h. bei unkompliziertem Verlauf und subjektivem Wohlbefinden Ihrerseits können Sie noch am selben Tag die Klinik verlassen.

Dies ist möglich, wenn eine erwachsene Person Sie nach dem Eingriff abholt, nach Hause begleitet und Sie über Nacht betreut, bis die Wirkung der Medikamente komplett abgeklungen ist.

Wenn sie Schmerz- Schlaf- oder Beruhigungsmittel zu Ihrem Eingriff erhalten haben, dürfen Sie selbst unter keinen Umständen aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Erst 24 Stunden nach Narkose dürfen Sie wieder fahren bzw. aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, bei der Entlassung aus der Klinik können Sie den Zeitpunkt Ihrer letzten relevanten Medikamentengabe erfragen. Bitte schließen Sie am Tag einer Narkose auch keine Verträge ab.

Es ist gefährlich, am selben Tag Alkohol zu trinken oder Medikamente einzunehmen, die Sie zuvor nicht mit dem Narkosearzt besprochen haben. Welche Schmerzmittel Sie einnehmen dürfen, wird Ihnen vor der Entlassung mitgeteilt.

Menschen mit folgenden Krankheiten können nicht ambulant operiert werden, die Überwachung über Nacht in der Klinik dient der eigenen Sicherheit:

  • schwere Erkrankungen des Herzens und der Lunge, die die Leistungsfähigkeit einschränken
  • entgleiste Stoffwechselerkrankungen z.B. Diabetes mellitus
  • Schlaf-Apnoe-Syndrom oder Obesitas Hypoventilationssyndrom
  • starkes Übergewicht

Sollten Sie sich unerwartet nach Ihrem Eingriff nicht gut erholen oder eine ambulante Entlassung auf Grund Ihres Gesundheitszustandes nicht möglich sein, können wir Sie selbstverständlich stationär aufnehmen und Sie über Nacht in der Klinik betreuen.

Während des Narkosevorgesprächs erhalten Sie von uns ein Informationsblatt für zu Hause.

...zum Thema Patientensicherheit

Das Thema Patientensicherheit hat in der Anästhesie einen besonders hohen Stellenwert. Mit folgenden Standards stärken wir die Behandlungsqualität und die Sicherheit unserer Patienten.

  • Sicherheit durch Ausbildung - hochwertige Ausbildung, ständige Fortbildung - lebenslanges Lernen: Die Mitabeiter unserer Abteilung bilden sich ständig fort. Neben unseren internen Fortbildungsangeboten besuchen unsere Mitarbeiter auch regelmäßig externe Fortbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen.
  • Sicherheit durch Dokumentation - ANDOK: Narkosen, Eingriffe, Notfallmaßnahmen und Notarzteinsätze werden bei uns EDV-unterstützt mit dem ANDOK-System erfasst, archiviert und anschließend statistisch ausgewertet. Die so gewonnenen Daten tragen zur Qualitätskontrolle und Patientensicherheit bei.
  • Sicherheit durch Standardisierung - SOPs: Für fast alle Narkose- und Operationsverfahren gibt es bei uns schriftliche Standards (SOPs - Standard Operating Proccedures). Diese sind im Intranet verfügbar und in Schriftform an allen Narkosearbeitsplätzen greifbar.
  • Sicherheit durch ein Team Time Out unmittelbar vor OP-Beginn - High Five's der WHO: Das Team Time Out beruht auf der High Five's Initiative der WHO, die sich zum Ziel gesetzt hat, weltweit die Patientensicherheit bei Operationen zu steigern. Bei Eintritt in den OP-Bereich und vor Narkosebeginn werden die Patientenidentität, das OP-Verfahren, die OP-Lokalisation (Seite) und die Vollständigkeit aller Unterlagen überprüft und dokumentiert. Umittelbar vor OP-Beginn ("dem Schnitt") führen wir ein sog. Team Time Out durch. Alle anderen Aktivitäten im OP-Saal ruhen und gemeinsam werden anhand einer Checkliste, ähnlich wie in der Luftfahrt, nochmals Patientenidentiät, OP-Verfahren, OP-Seite, Vollständigkeit aller Unterlagen, Vollständigkeit aller benötigten Instrumente und Materialien überprüft.
  • Sicherheit durch ein Qualitätsmanagment System (QM): Natürlich existiert auch in unserem Krankenhaus ein zertifiziertes QM-System. Darin wird ein Großteil aller Arbeitsabläufe abgebildet.
  • Sicherheit durch digitale Informationsweitergabe - digitales Stationsmanagement ISI: Aufnahmebefunde, klinische Verläufe, tägliche Therapiepläne, Gesprächsprotokolle, Übergabeprotokolle und To-Do-Listen unserer interdisziplinären Intensivstation verwalten wir digital mit der abteilungsintern entwickelten ACCESS-Lösung ISI. Dies garantiert einen optimalen Informationsfluss und trägt so zu optimierten Arbeitsabläufen und zur Patientensicherheit bei.
  • Sicherheit durch Kommunikation - kurze Wege, flache Herachie: Als mittelgroße Anästhesie-Abteilung sind bei uns kurze Wege, eine flache Herachie und damit eine unmittelbare, unkomplizierte Kommunikation zwischen Ärzten, Pflegern und Patienten möglich. Das gestaltet nicht nur unsere tägliche Arbeit angenehmer, sondern macht sie auch sicherer.
  • Sicherheit durch Fehlerkultur - Teilnahme am Ereignis-Meldesystem (Critical Incident Reporting System) CIRS-AINS: Seit vielen Jahren nimmt die Abteilung für Anästhesie & Intensivmedizin an einem Ereignis-Meldesystem (Incident Reporting System) teil. CIRS-AINS ist ein bundesweites Ereignis-Meldesystem für die anonyme Erfassung und Analyse von sicherheitsrelevanten Ereignissen in der Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie. Es ist ein gemeinsames Modellprojekt des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten (BDA), der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) und des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ).
...für Besucher

Sie möchten einen Patienten auf unserer Intensivstation besuchen? Besuche durch Angehörige und Freunde sind wichtig für unsere Patienten, auch und gerade wenn diese schwer erkrankt sind. 

Da die Patienten auf einer Intensivstation in der Regel schwer krank sind und intensiver medizinischer Betreuung und Behandlung bedürfen, ist das Besuchen dieser Patienten leider oft mit Wartezeit verbunden.

Bitte beachten Sie auch folgende Punkte:

  • Der Zugang zur Station ist nur nach Klingeln an der Gegensprechanlage und Öffnen durch uns möglich.
  • Bitte nehmen Sie dann im Warteraum Platz, Sie werden von uns abgeholt oder zum Patienten gebeten
  • Soweit möglich, bitten wir Sie, sich an unsere Besuchszeiten (täglich 16:00-18:00 Uhr) zu halten. Wir versuchen, die Wartezeit für Sie als Besucher in dieser Zeit besonders kurz zu halten. Außerhalb dieser Zeiten ist vermehrt mit Wartezeit zu rechnen.

Ihre Fragen an die Fachabteilung Anästhesie und Intensivmedizin

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