GRN
Die Gesundheitszentren Rhein-Neckar

Pressemitteilung

10.05.2019

Bluthochdruck: Eine lauernde Gefahr

Professor Dr. med. Bernd Waldecker informiert am 21. Mai in der GRN-Klinik Schwetzingen über Folgen, Früherkennung und Behandlung

Bluthochdruck tut nicht weh, verursacht unbehandelt aber fast immer beträchtlichen Schaden im gesamten Körper. „Umso wichtiger ist es, seinen Blutdruck im Auge zu behalten. Vor allem bei älteren Menschen ist er häufig chronisch erhöht“, sagt Professor Dr. Bernd Waldecker, Chefarzt der Abteilung Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin der GRN-Klinik Schwetzingen. Bei einem öffentlichen Informationsabend am Dienstag, 21. Mai 2019, wird er auf die Folgen unbehandelten Bluthochdrucks eingehen und Behandlungsmöglichkeiten erklären. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Konferenzraum der Klinik (Bodelschwinghstraße 10) und dauert rund 45 Minuten. Danach haben die Besucher die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit Professor Waldecker ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Informationsabend findet in Kooperation mit der örtlichen Selbsthilfegruppe Koronare Herzerkrankungen (Vorsitzende: Sigrid Jäger) der Deutschen Herzstiftung e.V. statt.

Bei chronischem Bluthochdruck, fachsprachlich „Arterielle Hypertonie“, ist der Blutdruck in den Arterien dauerhaft über einen bestimmten Grenzwert erhöht. Dieser liegt laut aktueller Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei 140 zu 95 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). „Meist spüren Betroffene den Bluthochdruck nicht. Er bedeutet aber anhaltenden Stress für das Herz. Herzinfarkt, Rhythmusstörungen und Herzschwäche sind häufige Folgen, aber auch das Risiko für Schlaganfälle steigt“, warnt der Herz- und Gefäßspezialist Waldecker. „Durch Früherkennung und entsprechend frühen Behandlungsbeginn kann diesen Folgeerkrankungen Einhalt geboten oder wenigsten deren Auftreten verzögert werden.“

Letzte Aktualisierung 12.07.19