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GRN-Klinik Sinsheim
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GRN-Klinik Sinsheim

Allgemein- und Viszeralchirurgie: Klinische Studien

Die Durchführung klinischer Studien bildet die Grundlage für ein evidenzbasiertes medizinisches und chirurgisches Handeln. Studien tragen ganz wesentlich zur Verbesserung der medizinischen Versorgung bei und gewährleisten hohe Qualitätsstandards. Dabei ist es von enormer Wichtigkeit, dass nicht nur spezialisierte universitäre Zentren, sondern auch Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung an Studien teilnehmen. Deshalb nutzen wir die Kooperation mit der Universitätsklinik Heidelberg zur Teilnahme an Studien, die in verschiedenen Regionen Deutschlands durchgeführt werden. Unsere Patienten werden ausführlich über die Studien aufgeklärt, und die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Durch Ethikkommissionen wird gewährleistet, dass im Rahmen von Studien keinem Patienten geschadet wird und keine Nachteile in der Behandlung entstehen.

Wir möchten auf diese Weise zum medizinischen Fortschritt in der Chirurgie beitragen und können gleichzeitig eine Behandlung unserer Patienten auf dem jeweils aktuellsten Wissensstand anbieten.

HERNIAMED

Logo Herniamed

Nach schriftlicher Einwilligung unserer Patienten werden bestimmte Angaben zur Operation eines Leisten-, Schenkel-, Narben-, Nabel- oder Zwerchfellbruches in die Datenbank der gemeinnützigen Gesellschaft HERNIAMED eingepflegt. Gemeinsam mit anderen Kliniken in Deutschland können wir so die Qualität unserer Hernienoperationen im Vergleich kontrollieren und gegebenenfalls verbessern.

SYNCHRONOUS-Studie

Synchronous-Logo

Bisher ist unklar, von welchem Behandlungskonzept Menschen, die einen Dickdarmtumor mit Absiedlungen in Lunge oder Leber haben, mehr profitieren – wenn man zunächst den Darmtumor entfernt und anschließend eine Chemotherapie durchführt oder die Chemotherapie ohne vorherige Operation begonnen wird. Dies wird im Rahmen der SYNCHRONOUS-Studie untersucht. Die Befunde der Patienten werden von einem interdisziplinären Team begutachtet und beurteilt, ob eine Studienteilnahme möglich ist.

AWARE-Studie

AWARE-Logo

Normalerweise wird ein Narbenbruch durch eine Operation versorgt. Die AWARE-Studie untersucht, ob man bei Menschen, die keine oder kaum Beschwerden aufgrund des Narbenbruches haben, auch abwarten und auf eine Operation verzichten kann.

NOBACT II-Studie

Hier wird im Hinblick auf neue Zugangswege zur Bauchhöhle in der Schlüssellochchirurgie untersucht, ob die Bakterienzahl im Enddarm durch eine entsprechende Darmsäuberung vermindert werden kann.

SAWHI-V.A.C.-Studie

Bei dieser Studie wird untersucht, ob sich Bauchwunden, die wegen einer Wundheilungsstörung eröffnet werden müssen, durch die Anwendung eines Schwammes mit Vacuumsystem schneller wieder verschließen.

ColoCare/DACHS-Studie

Logo der DACHS-Studie

Diese epidemiologische Studie des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums hat zum Ziel, die Verhütung und Therapie von Darmkrebs zu verbessern. Dazu soll insbesondere genauer untersucht werden, wie Störungen des Immunsystems im Darm zur Krankheitsentstehung beitragen. Das Immunsystem des Darms stellt den größten Anteil des gesamten körpereigenen Abwehrsystems dar. Es nimmt zwei scheinbar gegensätzliche Aufgaben wahr: Zum einen wehrt es schädliche Keime ab, zum anderen toleriert es die Bakterien der natürlichen Darmflora sowie Nahrungsbestandteile. Welche Mechanismen diesem Verhalten zugrunde liegen, ist noch weit gehend unklar. Störungen dieser Immunfunktion fördern beispielsweise wesentlich die Entstehung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen. Im Rahmen der Studie sollen die gesunde Immunfunktion des Darms sowie schädliche Mechanismen bei chronischen Entzündungen aufgeklärt werden.

Transversal-Studie

Die transvaginal (= durch die Scheide) assistierte Sigmaresektion ist ein neuartiges Verfahren zur Behandlung der Sigmadivertikelkrankheit, bei dem traumatisierende Bauchschnitte im Vergleich zu bisherigen laparoskopischen Verfahren weiter reduziert werden. Potenzielle Vorteile sind weniger postoperative Schmerzen, ein geringeres Risiko für Wundinfektionen und Narbenbrüche sowie ein besseres kosmetisches Ergebnis. Um dies zu überprüfen, führen wir an unserem Zentrum eine randomosiert-kontrollierte Studie durch, welche die transvaginal assistierte Sigmaresektion mit der laparoskopischen Sigmaresektion vergleicht.

Letzte Änderung: 19.09.2018