Patienten profitieren von etablierten Therapien

In der Abteilung Chirurgie bietet die GRN-Klinik Eberbach sämtliche allgemein- und viszeralchirurgischen Eingriffe außer der Organtransplantation an. Schwerpunkte bilden Eingriffe bei Krebsleiden, minimal-invasive Operationen (sogenannte Schlüsselloch-Chirurgie), Operationen der Schilddrüse sowie die Hernienchirurgie (z. B. Leistenbruch) und Darmoperationen. Durch die Expertise der Universitätsklinik Heidelberg werden auch Tumoroperationen der Speiseröhre, Leber und Bauchspeicheldrüse routinemäßig durchgeführt. Die Klinik beteiligt sich an verschiedenen Qualitätssicherungsmaßnahmen. Das gesamte Ärzteteam bildet sich ständig weiter und ist mit sämtlichen etablierten und modernen Therapieverfahren vertraut.

Wir sind für Sie da

Prof. Dr. med. Markus W. Büchler

Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie

Dr. med. Thorsten Löffler

Stv. Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie

Unsere Abteilung ist eng mit der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg verbunden. Dadurch ist in besonderer Weise gewährleistet, dass unsere Patienten nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und mit modernsten chirurgischen Methoden behandelt werden. Auch für die Aus- und Weiterbildung unseres Personals ist dies eine äußerst wertvolle Kooperation. Wir legen größten Wert auf ausführliche Beratung und Aufklärung vor und nach einem operativen Eingriff.

Patientensicherheit

Die Qualität unserer medizinischen Versorgung und die Sicherheit unserer Patienten liegen uns sehr am Herzen. Daher beteiligen wir uns an verschiedenen Qualitätssicherungsmaßnahmen, die zum Teil gesetzlich vorgeschrieben und zum Teil freiwillig sind. Die Ergebnisse dieser Beurteilungen stellen wir hier vor:

QS Cholezystektomie

Diese Qualitätssicherung erfasst alle Daten  zur chirurgischen Therapie des Gallensteinleidens. Sowohl die Daten der Gallenblasenentfernung als auch die postoperativen Ergebnisse werden vom BQS (Institut für Qualität und Patientensicherheit) erfasst und ausgewertet. Das BQS wird von der Bundesärztekammer, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und den Spitzenverbänden der Krankenkassen getragen.

Herniamed

Die gemeinnützige Gesellschaft HERNIAMED ist ein bundesweites Netzwerk von besonders an der Hernienchirurgie interessierten Chirurgen. Kern des Herniamed-Projekts ist eine internetbasierte Qualitätssicherungsstudie, in die alle Kliniken und niedergelassenen Chirurgen kostenfrei ihre durchgeführten Hernienoperationen nach fundiertem wissenschaftlichem Standard eingeben können. Die Ergebnisse der Behandlungen werden zehn Jahre nachverfolgt, um später auftretende Probleme sicher zu erkennen. Auf der Basis dieser Ergebnisse können die Experten dann die besten Therapieoptionen für die Patienten erarbeiten. Auf dieser Seite werden die Ergebnisse der Hernienchirurgie präsentiert. Außerdem informieren wir hier über Neuerungen in der Hernienchirurgie an unserer Klinik.

High 5s

Über die gesetzlichen Anforderungen zur Qualitätssicherung hinaus engagieren wir uns beispielsweise durch die Teilnahme an einem internationalen Projekt der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Verbesserung der Patientensicherheit: Action on Patient Safety – High 5s. Mit diesem Projekt, an dem weltweit zehn Länder teilnehmen, sollen potenzielle Fehlerquellen im Krankenhaus identifiziert und durch gezielte Sicherheitsmaßnahmen beseitigt werden. Die GRN-Klinik Eberbach nimmt als eines von rund 20 Krankenhäusern in Deutschland daran teil. Koordiniert wird das Projekt in Deutschland vom Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) und dem Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS).

Auf der ersten Stufe geht es darum, Verwechslungen bei operativen Eingriffen zu vermeiden. Dies ist zwar ein äußerst seltenes Ereignis, sollte aber aufgrund seiner häufig dramatischen Folgen für den Patienten zu 100 Prozent ausgeschlossen werden können. Deshalb werden im Rahmen dieses Projektes eine Reihe von Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, die den Patienten von der Vorstellung in der Sprechstunde oder Notambulanz bis zur Operation begleiten. Diese Maßnahmen (beispielsweise Markierung des Operationsgebiets) werden anhand einer Checkliste dokumentiert und immer wieder kontrolliert. Kurz vor Beginn der Operation werden dann vom gesamten OP-Team nochmals alle relevanten Punkte überprüft. Die Operation beginnt erst, wenn keinerlei Unstimmigkeiten bestehen. Die an diesem Projekt teilnehmenden Krankenhäuser und Institutionen befinden sich in einem ständigen Austausch, um diese und weiter folgende Aktionen weiterzuentwickeln und zu optimieren.

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