GRNplus 1 / 2024

9 Endoprothetik Schwetzingen | der Prüfungskommission. Oft sind es nur kleine Stellschrauben, an denen gedreht werden muss. Das kann zum Beispiel die Systematik im OP betreffen, damit Vorgänge optimiert werden“, erklärt Dr. Rose. Erfolge konnte die Abteilung unter anderem bei den Infektionszahlen verbuchen. Eine Infektion durch Bakterien gehört zu den größten Risikofaktoren einer Endoprothetik-OP. Diese, ohnehin schon niedrigen Infektionszahlen, konnten im vergangenen Jahr nochmals halbiert werden. „Dieses Ergebnis kommt durch unterschiedliche Veränderungen der Prozesse zustande“, erläutert Dr. Rose. Hierbei spielten Abläufe im OP eine entscheidende Rolle, wie das Abwaschen, das sterile Abdecken und das Operieren an sich. Faktoren seien auch das Kleinhalten der operativen Zugänge, die flüssigen und effizienten Operationsabläufe, sowie die eingesetzten Medikamente während der Operation. Beschwerde mit der Prothese? Dr. Rose und sein Team können helfen Eine Spezialisierung von Dr. Jens Rose ist die Revisionsendoprothetik. Darunter versteht man alle Eingriffe bei einer schon bestehenden Prothese. Auch in diesem Bereich möchte die GRN für die Zukunft vorbereitet sein. In den vergangenen Jahren und Jahrzehnten wurden viele Prothesen eingesetzt. Die Bevölkerung wird immer älter und insofern werden auch die Zahlen der Operationen steigen, bei denen vorhandene Prothesen ausgewechselt werden müssen. „Wir haben im vergangenen Jahr viele Implantate gewechselt. Die Zahlen der Revisionsoperationen sind deutlich gestiegen“, bestätigt Dr. Rose, der viele niedergelassenen Kollegen der Orthopädie in der Region besuchte. Die niedergelassenen Orthopäden schicken Patienten, die Probleme mit der Prothese Dr. Jens Rose und sein Team aus Ärzten und Pflegepersonal kümmern sich gemeinsam mit der Physiotherapie um Patienten in Schwetzingen, die Probleme am Bewegungsapparat haben. Foto: GRN

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