Konzert vor dem GRN-Seniorenzentrum Schwetzingen

Musiker begeistern Heimbewohner mit Alphornbläsern


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Gut 20 Bewohner des GRN-Seniorenzentrums Schwetzingen – allesamt geimpft – stehen bei frühlingshaftem Sonnenschein vor dem Gebäude in der Bodelschwinghstraße, einige zücken ein Taschentuch und tupfen sich heimlich Freudentränen von den Augen. Ein spontanes Konzert von Joachim Bänsch, langjähriger Solohornist im SWR-Sinfonie-Orchester, seiner Frau Julia Ströbel-Bänsch, freie Oboistin, und Musiklehrerin Barbara Lihrian lockte die Senioren ins Freie.

Weitere verfolgen das Geschehen hinter der Fensterfront aus den Speisesälen. „Ich finde es wunderschön“, schwärmt Andrea Pflug, Leiterin der Beschäftigungstherapie im GRN-Seniorenzentrum Schwetzingen, und spricht damit auch für die begeisterten Bewohner, die „schon Tage auf dieses Event hingefiebert hätten. „Viele sehen das zum ersten Mal“, sagt sie. In Corona-Zeiten gibt es solche Ereignisse zu selten, findet sowohl Andrea Pflug als auch das Konzertteam.

Vor gut einem Jahr haben die drei noch regelmäßig große Konzerte gegeben, unter anderem im Schloßpark Schwetzingen. „Auch uns tut es sehr gut, dass wir dankbare Zuschauer haben“, sagt Julia Ströbel-Bänsch. Ehemann Joachim Bänsch ergänzt: „Wir spielen sonst in einem 170 Mann großen Orchester. Ein bisschen Beifall tut gut! Das ist für uns Musiker wie Nahrung.“

Und so haben beide Seiten etwas gewonnen. Die Alphornbläser seien das ideale Musikinstrument für draußen, meint Joachim Bänsch. Die Alphornbläser, die übrigens 3,70 Meter lang sind, machen nicht nur optisch etwas her. „Sie können sie sowohl bei minus 10 Grad als auch bei plus 30 Grad spielen und es klingt immer gut.“

Ergänzt werden die musikalischen Einheiten von Redebeiträgen und vorgetragenen Gedichten der Musiker. Joachim Bänsch erntet lauten Applaus und Zustimmung als er sagt: „Wie schön kann doch das Leben sein, mit Alphornklang und Sonnenschein.

 

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