Ein Stück Normalität zurückgeben

Förderverein des Betreuungszentrums Weinheim trotzt Corona-Pandemie


News/Pressemitteilungen

Corona-Pandemie und Umzug in die neuen Räumlichkeiten in der Röntgenstraße - für den Förderverein des Betreuungszentrums Weinheim war es bisher schon ein anstrengendes Jahr. Und dennoch haben Vorsitzender Andreas Muschalle und seine Stellvertreterin Stefanie Hein-Kinzel viele Möglichkeiten ausgeschöpft, den knapp 200 Bewohnerinnen und Bewohnern des GRN-Betreuungszentrums das Leben so angenehm und abwechslungsreich wie möglich zu machen. Standen in den vergangenen Jahren viele Feste und Veranstaltungen sowie Ausflüge im Jahresprogramm, muss man sich seit Monaten anderweitig behelfen.

Dabei sind es gerade diese Aktivitäten, die gemeinschaftsstiftend sind. Sie unterbrechen den Alltag und würdigen besondere Anlässe und Ereignisse. So finanzierte der Förderverein, der bereits seit über 30 Jahren existiert, kürzlich einen Foodtruck für Bewohner und Mitarbeiter. „Wir wollten uns mit den kulinarischen Köstlichkeiten bei allen für ihren unermüdlichen Einsatz beim Umzug und in der schwierigen Corona-Zeit bedanken“, sagen die beiden Verantwortlichen. Eine Investition in die Zukunft waren die Ausgaben für neues Kochgeschirr (1.500 Euro) und  die beiden Snoezelen-Wagen. Insgesamt 4.000 Euro kostete die vielseitige und zertifizierte Ausstattung. Der Snoezelen-Wagen bringt besonders bettlägerigen Menschen und Senioren mit Demenz wertvolle Sinnesreize.

Auch der von den eigenen Bewohnern betriebene Kiosk muss immer befüllt sein. „Gerade in diesen Zeiten, ist es wichtig, dass wir die Dinge des täglichen Bedarfs bei uns vorrätig haben.“ Damit kam der Förderverein auch während der Pandemie seinen Satzungsbeschlüssen nach. Die besagen unter anderem: „Das Ziel des Fördervereins besteht darin, Leistungen über das tägliche Pflege- und Betreuungsangebot hinaus zu ermöglichen. Die Verbesserung der Lebensqualität für die Bewohner ist das primäre Ziel unseres Vereins.“ Die vielen chronisch psychisch Kranken und teilweise Schwerst- und Mehrfachbehinderten danken die Aktionen oft mit einem Lächeln und guter Laune. „Das ist das, was uns immer wieder antreibt.“

Der Förderverein trotzt aktuell noch der Corona-Pandemie, die rund 30 Mitglieder sichern mit ihren Jahresbeiträgen in Höhe von jeweils 25 Euro die Finanzierung des Vereins. Doch die Anzahl der häufig bereits älteren Mitglieder sinkt. Und so nutzt man beim Förderverein jegliche Möglichkeit, für sich selbst zu werben und Spenden zu generieren. Was man sich beim Förderverein wünscht: „Es wäre klasse, würden wir zum Beispiel einen Promi aus der Region für uns gewinnen können, der sich für unsere Arbeit interessiert und gerne auch Werbung für uns macht“, so Muschalle, der sich auch über sonstige Unterstützung freut. Nur mit langfristiger Unterstützung könne der Förderverein auch künftig den Bewohnern ein Stück Normalität zurückgeben.  

Wer Interesse hat, den Förderverein des Betreuungszentrums Weinheim e. V. finanziell zu unterstützen, kann dies gerne tun. Spenden können unter der IBAN DE18 6705 0505 0063 0239 73 eingezahlt werden.

 

Wichtige Information

Fragen und Antworten zum Coronavirus